Bombardier liefert 30 Straßenbahnen nach Dresden

Bild: Bombardier Transportation

Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben einen Vertrag über die Herstellung von 30 BOMBARDIER FLEXITY-Straßenbahnen, ausgerüstet mit dem ODAS-Fahrerassistenzsystem zur Vermeidung von Kollisionen unterzeichnet. Der Vertrag beinhaltet das FlexCare-Wartungsmanagementsystem über eine Laufzeit von 24 Jahren.

Der Auftragswert beläuft sich auf 197 Millionen Euro (219 Millionen US-Dollar). Der Vertrag enthält eine Option auf weitere zehn FLEXITY-Straßenbahnen und weitere acht Jahre Instandhaltung und Wartung.

Die neuen FLEXITY-Straßenbahnen sind breiter als die bisherigen Fahrzeuge der DVB und bieten mit einer sogenannten 2+2-Bestuhlung und den großen Panoramafenstern deutlich mehr Fahrgastkomfort. So können zukünftig bis zu 290 Fahrgäste befördert werden – das sind rund zehn Prozent mehr als bisher. Für einen barrierefreien Zugang und damit die neuen Bahnen in die bestehende Infrastruktur integriert werden können, wird der Wagenkasten erst oberhalb des Bahnsteigs breiter. Die neue Flotte wird bis Ende Oktober 2023 ausgeliefert sein.

Michael Fohrer, Deutschlandchef bei Bombardier Transportation betont: „Dieser Auftrag wird an den beiden Bombardier-Standorten in Sachsen ausgeführt. Gemäß unseres Transformationskonzepts werden die Wagenkästen in unserem Kompetenzzentrum für den Wagenkastenrohbau in Görlitz produziert und an unserem hochmodernen Serienfertigungsstandort in Bautzen erfolgen die Endmontage der Wagen und deren Inbetriebsetzung.“

Quelle: Bombardier Transportation

DB baut ICE-Werk Berlin Rummelsburg massiv aus

Bild: DB AG/Pierre Adenis

Die Deutsche Bahn (DB) baut das ICE-Werk in Rummelsburg aus und investiert dafür rund 260 Millionen Euro. Der Ausbau umfasst die Vergrößerung der Werkshalle, größere Materiallager und zusätzliche Behandlungs- und Abstellanlagen für ICE- und Intercity-Züge. Mit den Investitionen erhöht die DB die Kapazitäten des Werkes deutlich: Künftig gehen rund 30 Prozent mehr Züge zuverlässig gewartet und frisch gereinigt von Rummelsburg auf ihre Fahrt. Außerdem verstärken 120 zusätzliche Mitarbeiter die Leistungsfähigkeit des Werkes.

Mit einem symbolischen Spatenstich von Ramona Pop, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr, Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin und Brandenburg, sowie Werkleiter Peter Pöhlmann starteten heute die Bauarbeiten, die 2023 abgeschlossen sein sollen.

Berlin ist einer der größten Standorte für die Bereitstellung von ICE- und Intercity-Zügen in Deutschland. Schon heute werden hier täglich rund 75 Züge für die nächste Fahrt gereinigt, kontrolliert und repariert.

Die DB investiert bundesweit rund eine halbe Milliarde Euro in ihre Instandhaltungswerke des Fernverkehrs und damit in die Verbesserung von Pünktlichkeit und Qualität der ICE- und IC-Züge. Größere Hallen, erweiterte Werkstätten und Lager sowie neue Behandlungs- und Abstellgleise sorgen dafür, dass die Züge künftig schneller und besser instandgehalten werden können. Auch die Digitalisierung und Automatisierung werden weiter vorangetrieben. Zudem schafft die DB bundesweit 1.000 zusätzliche Stellen in den Werken. Die Hälfte der Mitarbeiter ist bereits eingestellt. Die DB betreibt Instandhaltungswerke des Fernverkehrs an neun Standorten, von denen die Mehrheit ausgebaut wird.

Pressemeldung Deutsche Bahn

IVU erforscht Zukunft des öffentlichen Verkehrs

Bild: IVU

Mobility as a Service ist die Zukunft des öffentlichen Verkehrs: Von der Bahn aufs Leihfahrrad und am Ende ein Stück mit dem autonomen Bus, alles nahtlos miteinander verknüpft und in einem System. Zusammen mit den Partnern im BMBF-geförderten Projekt MaaS L.A.B.S. forscht der IT-Spezialist IVU Traffic Technologies nun daran, diese Idee zu verwirklichen.

MaaS L.A.B.S. steht für „Nutzer*innen-zentrierte Mobility-as-a-Service-Plattform: Lebendig, Automatisiert, Bedarfs- & Sharing-orientiert“. Das Forschungsprojekt kombiniert einen flexiblen und bedarfsorientierten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit automatisierten Mikrobussen in Rufbereitschaft sowie mit Car-, Bike- und Ridesharing-Angeboten. MaaS L.A.B.S. erprobt entsprechende Technologien, bündelt sie in einer herstellerübergreifenden App und entwickelt die notwendigen Hintergrundsysteme.

Im Fokus des interdisziplinären Projektteams von MaaS L.A.B.S. stehen insbesondere die Anforderungen der Fahrgäste in kleinen und mittleren Großstädten. Dazu werden ab 2020 in Potsdam, Cottbus und Hannover „Living Labs“ (Reallabore) eingerichtet, in denen die Angebote im aktiven Dialog mit der Bevölkerung, Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Politik entwickelt werden. Umfangreiche Demonstrationen machen Technik „anfassbar“ und formen die Technologie- und Prozessentwicklung in schrittweisen Feedbackschleifen bedarfsgerecht mit.

Als Spezialist für integrierte Softwarelösungen bringt die IVU ihre Expertise in die Entwicklung und Implementierung von Prognose- und Routingalgorithmen für Bedarfsverkehre bei MaaS L.A.B.S. ein. Zusätzlich entwickeln die IVU-Ingenieure Schnittstellen zu den Leit- und Steuerungssystemen von Verkehrsunternehmen und integrieren das MaaS-System in die vorhandene Fahrgastauskunft.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Förderlinie „Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität“ für vier Jahre mit insgesamt 5 Mio. Euro gefördert. Projektpartner sind neben der Technischen Hochschule Wildau, der Universität Siegen und der Fachhochschule Potsdam die Verkehrsbetriebe der teilnehmenden Städte sowie Unternehmen aus der Industrie.

Pressemeldung IVU Traffic Technologies AG

Unwetter beeinträchtigt Nah- und Fernverkehr

Bild: Pixabay

Aufgrund von Unwettern kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regional- und S-Bahnverkehr der Deutschen Bahn AG in Hessen und im Süden Deutschlands. Wegen eines Blitzeinschlags an einem Stellwerk im hessischen Walldorf  ist der Zugverkehr zwischen Groß Gerau-Dornberg und Frankfurt-Niederrad beeinträchtigt. Der Fernverkehr zwischen Frankfurt/Main und Mannheim wird in beiden Richtungen voraussichtlich bis zum Nachmittag umgeleitet. Dadurch kommt es zu Verspätungen von rund 30 Minuten.

Auch die Strecke zwischen Aschaffenburg und Hanau ist nach Bahnangaben wegen Oberleitungsstörungen gesperrt. Umgestürzte Bäume lagen auf den Gleisen und behinderten vor allem den Regionalverkehr. Die Züge aus Richtung Bamberg / Würzburg Hbf enden vorzeitig in Aschaffenburg Hbf und wenden dort. Die Züge aus Richtung Frankfurt(Main)Hbf enden vorzeitig in Kahl und wenden dort. Auch der Fernverkehr zwischen Frankfurt/Main und Würzburg werde deshalb in beiden Richtungen über Fulda umgeleitet. Es komme zu Verspätungen von 60 bis 100 Minuten. Die Sperrung wird voraussichtlich noch bis Dienstagabend dauern.

Quelle: Deutsche Bahn

Städtebahn Sachsen verkehrt wieder

Foto: VVO/ Neumann

Nach der Betriebseinstellung startet die Städtebahn Sachsen (SBS) schrittweise wieder ihren Zugverkehr. Zwischen Dresden und Kamenz (RB 34) sowie im Müglitztal (RB 72) fahren ab 19. August die Züge zu den gewohnten Zeiten. Zwischen Königsbrück und Dresden (RB 33) sowie Pirna und Sebnitz (RB 71) fahren Ersatz-Busse. 

Auch auf der RB 34 und der RB 72 fahren trotz der Züge weiterhin Ersatz-Busse parallel. Über die mögliche Einstellung des Busverkehrs informiert der VVO im Verlauf der kommenden Woche.    

Für den VVO steht eine schnelle Lösung im Interesse der Fahrgäste sowie der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter der SBS und zahlreichen Partner arbeite man daran, schnellstmöglich wieder ein zuverlässiges Angebot auf den betroffenen Linien anzubieten und damit auch den betroffenen Mitarbeitern eine Perspektive aufzeigen zu können.

Die Fahrten der Seenlandbahn (Dresden – Senftenberg) sowie die Fahrten des Wander-Express‘ (RE 19: Dresden – Altenberg) entfallen. 

Informationen zum aktuell geltenden Fahrplan können Reisende unter der VVO-InfoHotline unter 0351 / 852 65 55 erhalten.

Quelle: Pressemeldung VVO

Verkehrsetat größter Investitionshaushalt

Bild: pixabay

Der Etat des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) soll 2020 im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen. Das geht aus dem Regierungsentwurf für den Haushalt 2020 (19/11800) hervor. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) soll den Planungen zufolge 29,83 Milliarden Euro (2019: 29,29 Milliarden Euro) ausgeben dürfen. Mehr als die Hälfte des Geldes (17,79 Milliarden Euro) ist für Investitionen eingeplant.

Für die Bundesschienenwege sollen 6,81 Milliarden Euro ausgegeben werden können (2019: 5,64 Milliarden Euro). Davon entfallen 1,52 Milliarden Euro auf Baukostenzuschüsse für Investitionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes (2019: 1,64 Milliarden Euro) und 4,65 Milliarden Euro auf den Infrastrukturbeitrag des Bundes für die Erhaltung der Schienenwege (2019: 3,5 Milliarden Euro). Für Lärmschutz an Schienen sind 139 Millionen Euro eingeplant (2019: 176 Millionen Euro), für die Ausrüstung der Züge mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ERTMS 207,2 Millionen Euro (2019: 144,97 Millionen Euro), für die Förderinitiative zur Elektrifizierung regionaler Schienenstrecken zehn Millionen Euro (2019: fünf Millionen Euro) und für Förderinitiativen zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen 20 Millionen Euro (2019: 10,6 Millionen Euro).

Die Ausgaben für die Bundesfernstraßen summieren sich der Vorlage zufolge auf 10,81 Milliarden Euro (2019: 10,8 Milliarden Euro), von denen 9,6 Milliarden Euro für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb der Bundesfernstraßen (Bundesautobahnen und Bundesstraßen) vorgesehen sind (2019: 9,13 Milliarden Euro). 1,14 Milliarden Euro sieht der Etatentwurf für die Bundeswasserstraßen vor (2019: 1,26 Milliarden Euro), darunter 457,52 Millionen Euro für Ersatz-, Aus- und Neubaumaßnahmen (2019: 556,06 Millionen Euro). Für den Bereich Digitale Infrastruktur enthält der Etatentwurf Ausgaben in Höhe von 1,05 Milliarden Euro (2019: 217,74 Millionen Euro).

Quelle: Deutscher Bundestag

LEO Express mit mehr Fahrgästen und Gewinn

Bild: Leo Express

Die Leo-Express-Gruppe hat in der ersten Jahreshälfte 1,25 Millionen Passagiere befördert und ihren Umsatz auf fast eine halbe Milliarde Kronen (19 Millionen Euro) gesteigert. Der Konzern plant, bis Ende des Jahres eine Milliarde Umsatz zu erzielen und zwei Millionen Passagiere zu befördern.

Das Wachstum ist zum Teil auf die Stärkung der Verbindungen in Deutschland sowie die neue Verbindung nach Krakau in Polen zurückzuführen, wo Leo Express im vergangenen Jahr als erstes privates Eisenbahnverkehrsunternehmen im Personenverkehr gestartet ist.

Leo Express kündigte auch das Wachstum seiner Zugflotte an. „Ab Dezember 2019 werden wir mit unserem Partner in der Region Pardubice und auch in der Region Zlín den ÖPNV übernehmen. Für diese Strecken bereiten wir moderne Dieselzüge Leo Express LINT vor, die wir derzeit finalisieren. Wir werden die Qualität der Leo-Express-Dienste auf die Regionalstrecken bringen“, erklärt Jakub Svoboda, Geschäftsführer von Leo Express für Tschechien und die Slowakei.

Das Unternehmen bewirbt sich auch um andere Regionalstrecken, wie die Region Olomouc und Prag. Für diese Gebiete sammelt das Unternehmen Angebote für bis zu 29 elektrische Zweisystemfahrzeuge der Hersteller Škoda Transportation, Siemens, Alstom, Pesa, Newag, Stadler oder Bombardier und sucht auch nach geeigneten Gebrauchtfahrzeugen.

Die neuen elektrischen Leo-Express-Züge des weltweit größten Herstellers CRRC werden bis Ende des Jahres in der Tschechischen Republik zur Genehmigung eintreffen. Sie werden mit geräumigen Innenräumen und neuen Küchen ausgestattet sein, die genügend Platz für Erfrischungen für die Passagiere bieten. Sie werden auch eine Reihe von technologischen Neuigkeiten bringen und einen barrierefreien Niederflur-Zugang besitzen. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit tschechischen und internationalen Lieferanten entwickelt, die ungefähr 20 Prozent der Komponenten liefern. Leo Express unterzeichnete einen Vertrag über drei elektrische Einheiten und eine Option für weitere 30 Einheiten. Insgesamt hat diese Investition einen Wert von über 5 Milliarden Kronen.

Quelle: LEO Express

Kaum Wettbewerb im Schienenfernverkehr

Foto: pixabay

Der Umsatz im Eisenbahnmarkt ist laut dem als Unterrichtung vorgelegten Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur für den Bereich der Eisenbahnen (19/11560) im Jahr 2017auf eine neue Höchstmarke von 20,7 Milliarden Euro gestiegen. Den stärksten Umsatzanstieg habe der Schienengüterverkehr (SGV) von 5,6 Milliarden Euro auf 5,7 Milliarden Euro verzeichnet, heißt es in der Vorlage. Im Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) sei eine weitere Umsatzsteigerung von vier auf 4,2 Milliarden Euro erreicht worden – im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) eine leichte Steigerung von 10,6 Milliarden Euro auf 10,8 Milliarden Euro. „Betrachtet man den Zeitraum der Jahre 2013 bis 2017, gab es im Eisenbahnverkehrsmarkt eine Steigerung um jährlich etwas mehr als zwei Prozent“, schreibt die Bundesnetzagentur.

Im Jahr 2017 sei zudem in allen Verkehrsdiensten eine Höchstmarke der Verkehrsleistung erreicht worden. Im SPNV habe es eine Steigerung in den Jahren 2016 bis 2017 von 56 Milliarden auf 57 Milliarden Personenkilometern gegeben. Auch im SPFV sei mit 41 Milliarden Personenkilometern ein neuer Höchststand erreicht worden. Die größte Steigerung der Verkehrsleistung – von 126 Tonnenkilometern 2016 auf 129 Tonnenkilometer 2017 – gab es dem Bericht zufolge im Schienengüterverkehr.

Mit Blick auf die Entwicklung des Wettbewerbs ergibt sich laut Bundesnetzagentur ein unterschiedliches Bild in den einzelnen Verkehrsdiensten. Beim SGV hätten die Wettbewerber der Deutschen Bahn AG (DB AG) im Jahr 2017 einen Anteil von 47 Prozent erreicht und damit einen weiteren Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr hinzugewonnen, heißt es in der Vorlage. Im SPNV stagniere der Anteil der Wettbewerber an der Verkehrsleistung und liege bei 26 Prozent. Ein unverändertes Bild zeige sich in den letzten Jahren im SPFV. Hier herrsche nach wie vor eine Dominanz des Marktführers DB AG. „Der Wettbewerberanteil beträgt weniger als ein Prozent“, schreibt die Bundesnetzagentur.

Insgesamt 6,4 Milliarden Euro an Infrastrukturnutzungsentgelten seien 2017 gezahlt worden, heißt es weiter. Davon sei der größte Anteil mit etwa 5,1 Milliarden Euro auf die Trassenentgelte für die Nutzung der Schienenwege entfallen. Der verbleibende Betrag setze sich aus Stationsentgelten(knapp 0,9 Milliarden Euro) sowie aus Entgelten für die Nutzung sonstiger Serviceeinrichtungen (etwa 0,4 Milliarden Euro) zusammen. Der Anteil der Infrastrukturnutzungsentgelte am Umsatz der Eisenbahninfrastrukturunternehmen unterscheidet sich der Vorlage zufolge je nach Verkehrsdienst deutlich. Im Jahr 2017 habe der SPNV mit rund 67 Prozent zum Umsatz aus Trassenentgelten beigetragen, gefolgt vom SPFV mit 18 Prozent und dem SGV mit etwas mehr als 15 Prozent.

Pressemeldung Bundestag

SBB Cargo plant und disponiert mit IVU.rail in der Cloud

Bild: SBB Cargo

Der Schweizer Zugverkehr ist effizient und zuverlässig – das gilt auch für den Güterverkehr: Um Züge und Personal zu planen und einzusetzen, nutzt SBB Cargo die integrierte Standardlösung IVU.rail vom IT-Spezialisten IVU Traffic Technologies. Nun plant die Tochter der Schweizerischen Bundesbahnen auch in der IVU.cloud.

Pro Tag transportiert SBB Cargo über 200.000 Tonnen Güter auf der Schiene quer durch die Schweiz. Rund 320 Lokomotiven und 2.200 Mitarbeiter sind dafür im Einsatz, die das Verkehrsunternehmen mit IVU.rail plant und disponiert. Seit kurzem setzt SBB Cargo nun auch komplett auf das Hosting des Systems in der IVU.cloud.

Dank einfacher Skalierbarkeit passt sich die IVU.cloud dabei dem jeweiligen Rechenbedarf von SBB Cargo flexibel an. Angebunden über eine sichere Verbindung arbeiten bis zu 150 Personen gleichzeitig auf den hochverfügbaren Servern, die von Amazon Web Services zur Verfügung gestellt werden. Alle Details der technischen Betriebsführung, von der Benutzerverwaltung bis zur Fehlerbehebung, finden in enger Abstimmung mit SBB Cargo statt. IVU-Ingenieure haben direkten Zugriff auf die IVU.cloud, um regelmäßig Updates und neue Releases einzuspielen – dadurch ist das System immer auf dem neuesten Stand.

„Die Zusammenarbeit mit der IVU hat sehr gut geklappt. Im Vergleich zu einer lokalen Installation kommen wir dank der IVU.cloud schneller zu Lösungen und erhalten Patches und neue Releases von IVU.rail sofort nach der Freigabe“, sagt Michel Thüring, Bereichsleiter IT Produktion bei SBB Cargo. „Statt mehrere Lieferanten zu koordinieren, erhalten wir mit der IVU.cloud den ganzen Service aus einer Hand und können so rasch auf Veränderungen reagieren und das System flexibel anpassen.“

„Die IVU.cloud vervollständigt unser Angebot und ermöglicht SBB Cargo einen reibungslosen Betrieb von IVU.rail, indem wir die technische Betriebsführung für das System selbst übernehmen“, sagt Marc Schaffert, Niederlassungsleiter von IVU Traffic Technologies Schweiz. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gut mit SBB Cargo zusammengearbeitet und freuen uns, einen so anspruchsvollen Kunden von der Leistungsfähigkeit unserer Hosting-Lösung überzeugt zu haben.“

Quelle: IVU Traffic Technologies AG

LTE auf Schienen und Straßen in Sachsen

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92,2 Prozent der Schienenwege in Sachsen sind nach Angaben der Bundesregierung mit drahtlosem Internet auf LTE-Basis mit einer Mindestbandbreite von zwei Mbit/s versorgt. Das geht aus der Antwort der Regierung (19/11739) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/10894) hervor. Bei Bundesfernstraßen liegt der Versorgungsanteil mit drahtlosem Internet auf LTE-Basis mit einer Mindestbandbreite von zwei Mbit/s der Antwort zufolge bei 96,4 Prozent (Bundesautobahnen: 99,8 Prozent; Bundesstraßen 95,2 Prozent).

Quelle: Deutscher Bundestag