VDB fordert Tempo von der neuen Bundesregierung

Der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. fordert die kommende Bundesregierung in seinen Empfehlungen für die 20. Legislaturperiode zu drastisch höherem Tempo für die Modernisierung der Schiene auf: „Kluge Klimapolitik braucht intelligente Industriepolitik. Bei Green Mobility bilden Klimaschutz und Wirtschaft nicht länger Gegensätze, sondern eine Einheit. Wir sind überzeugt, dass die Bahnindustrie die drängenden Themen unserer Zeit erfolgreich verbinden kann: Mobilität, Klimaschutz, Energiewende und Wirtschaftswachstum“, sagte VDB-Präsident Andre Rodenbeck. Jetzt komme es für Schiene 4.0 auf eine schnelle Realisierung an.

In der vergangenen Legislaturperiode habe Deutschland im vertrauensvollen Dialog zwischen Bund und Bahnbranche außerordentlich wichtige Impulse für den Bahnverkehr gesetzt und massiv investiert. „Viele Maßnahmen sind angestoßen, aber mit dem derzeitigen Umsetzungstempo wird Deutschland weder die Fahrgastverdopplung auf der Schiene noch die Klimaziele bis 2030 erreichen“, so Rodenbeck. Deshalb empfiehlt der VDB in seinem Programm „Kurs 2025: Schiene 4.0 mit doppeltem Tempo für die nächste Mobilitätsrevolution“ jetzt Prioritäten für die ersten 100 Tage der nächsten Bundesregierung:

  • A) Tempo für Schiene 4.0 verdoppeln. Für mehr Mobilität bei null Emissionen.
  • B) Netz umfassend digitalisieren und elektrifizieren.
  • C) Innovation durch klimagerechte Vergabe beschleunigen.
  • D) Europas Zukunftsindustrie und digitale Souveränität stärken.

Strategien für neue Mobilität müssten kundenorientiert und intermodal ausgerichtet werden. „Eine ganzheitlich gedachte, Verkehrsträger übergreifende Mobilitätsstrategie ist eine große Zukunftsaufgabe und zugleich eine faszinierende Chance für die Bahnindustrie Deutschlands“, bekräftigte Rodenbeck. In der 20. Legislaturperiode müsse die Bundesregierung den Kurs für die nächste Mobilitätsrevolution setzen. Die Bahnindustrie stehe als innovativer Technologiepartner bereit.

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Quelle/Screenshot: VDB

Bayern: NEE kritisiert Oberleitungs-LKW

Das BMVI hat in der letzten Woche seine Pläne für einen neuen E-Highway in Bayern vorgestellt, auf dem Oberleitungen und elektrisch betriebene Lkw getestet werden sollen. Daneben verlaufen drei Eisenbahnstrecken, die bereits elektrifiziert sind und Gütertransporte aufnehmen könnten. Die Güterbahnen fordern die Bundesregierung auf, sich von ihren abwegigen Plänen einer Elektrifizierung des Straßengüter-Fernverkehrs zu verabschieden. Die Schiene sollte endlich priorisiert und Rückgrat des Güterfernverkehrs werden, sie ist bereits seit Jahrzehnten überwiegend „E“ unterwegs.

Die Vorstellung der ersten drei Innovationscluster für einen klimafreundlichen Straßengüterverkehr des Bundesverkehrsministeriums ist für die Güterbahnen nichts anderes als Augenwischerei angesichts der großen Herausforderung, die die Verkehrswende bedeutet. „Das klima- und umweltfreundlichste Verkehrsmittel für den Güterfernverkehr ist und bleibt die schon heute zu mehr als 90 % elektrisch betriebene Schiene. Seit Jahren appellieren wir, deutlich mehr in den Schienengüterverkehr zu investieren, um Güter auf die Schiene zu verlagern. Statt aber die Schienenwege so auszubauen, dass auf ihnen mehr Güter transportiert werden können, werden Oberleitungen auf der Straße gebaut. Die Umwege und Verrenkungen, die der Verkehrsminister hier macht, um der Straße die Gelder zuzuschieben, sind grotesk“, kommentiert Ludolf Kerkeling, Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen. Auf absehbare Zeit müssen Transporte über 250 Kilometer mit dem Lkw eine Ausnahme bilden. Die Logistikketten brauchen die Schiene als Rückgrat, während Lkw im Vor- und Nachlauf regional unterwegs sind – und das mit klimafreundlichen Antrieben.

Besonders anschaulich zeigt sich die Absurdität an der neuen Teststrecke entlang der A9 von München nach Nürnberg, an der 2018 schon einmal ein Platooning-Projekt, also Fahrten von miteinander vernetzten Lkw, ernüchternde Ergebnisse zutage förderte: Hier verlaufen drei Eisenbahnstrecken, auf denen ein einziger Güterzug 52 Lkw ersetzen könnte, doch auf Geld für den Ausbau wartet man auf einigen Teilstücken seit langem vergeblich. Kerkeling: „Stattdessen strickt die Politik fleißig am Hirngespinst des Oberleitungs-LKW. Es ist den Steuer-zahlenden nicht vermittelbar, dass teure Straßenbauprojekte in Angriff genommen werden, die die Verkehrswende noch über Jahre hinauszögern werden und somit für unsere Klimaschutzziele irrelevant sind. Wir sollten die Ziele stattdessen mit der offensichtlichen, aber der Regierung scheinbar zu unspektakulären Lösung der Eisenbahn als Hauptakteur im Güterfernverkehr meistern“, so Kerkeling.

Breite Masse gegen mehr LKW
Ein weiterer Faktor, der in der Diskussion zu häufig ausgeklammert wird, ist die Tatsache, dass die zu erwartende Gütermenge in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Das BMVI rechnet mit einem Anstieg der Verkehrsleistung des Güterverkehrs von 38 % zwischen 2010 und 2030. Da ein Umlenken der Politik bisher nicht stattfindet, werden also noch mehr Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. „Wo die ganzen Lkw hinsollen, weiß kein Mensch. Neue Straßen sind angesichts unserer Klimaschutzziele kein Thema und werden von der Bevölkerung als Infrastrukturmaßnahme auch weitgehend abgelehnt. Der Verkehrsminister sieht zu, wie wir auf einen Verkehrskollaps zulaufen“, kritisiert Kerkeling.

Ein Stimmungsbild der Bevölkerung zum Thema Kosten bei alternativen Lkw-Antrieben zeigt darüber hinaus eine klare Tendenz, wie die Grafik zeigt: In einer vom NEE beauftragten Umfrage des Instituts Kantar sprachen sich die meisten der Befragten dafür aus, dass die Kosten für klimafreundliche Antriebe durch die Branche selbst finanziert werden sollten, die Subventionierung der Umrüstung aus allgemeinen Steuergeldern fand am wenigsten Zustimmung. „Auch wenn das BMVI vermeidet, einmal ausrechnen zu lassen, was uns ihre Ideen beim Thema Oberleitungs-Lkw kosten würden: Die Menschen haben ein Gespür dafür, dass uns das teuer zu stehen kommen wird und dass eine Finanzierung aus dem allgemeinen Steuertopf die Fairness im intermodalen Wett-bewerb schwer belasten würde.“

Kerkeling abschließend: „Die Politik muss jetzt zeigen, worauf sie setzen will: Ein seit etlichen Jahrzehnten bewährtes System, dessen Akteure bereitstehen, schnell mehr Güter auf die Schiene zu holen oder teure Experimente, die unsere Bemühungen um mehr Klimaschutz auf Jahre in die Zukunft verdrängen.“

Danke für das tolle Feedback!

In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut für Presseforschung und Publikumsanalysen (WIP) Köln hat das Privatbahn Magazin eine Leser-Resonanz-Analyse durchgeführt. Die anonymen Antworten wurden wissenschaftlich ausgewertet, und das Ergebnis gibt Aufschluss über die Qualität des Magazins – die scheint sehr gut zu sein.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Thema der Woche.

SchienenNahverkehr: Susanne Henckel als Präsidentin bestätigt

Auf der heutigen Mitgliederversammlung des Bundesverbands SchienenNahverkehr wurde Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), in ihrem Amt als Präsidentin des Verbands bestätigt. Die Wiederwahl erfolgte einstimmig; damit steht Henckel für weitere drei Jahre an der Spitze des Verbands. Henckel hat den Vorsitz des Präsidiums seit Juni 2018. Zuvor begleitete sie als Mitglied des Präsidiums und von 2010 bis 2014 als Hauptgeschäftsführerin die Aktivitäten des Verbands.

Auch die beiden Vizepräsidenten, Kai Daubertshäuser, Prokurist beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), und Thorsten Müller, Verbandsdirektor des ZV SPNV Rheinland-Pfalz Nord, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Das siebenköpfige Präsidium wird vervollständigt durch Thomas Prechtl (BEG), Volker Heepen (NVBW) und Fritz Rössig (Regionalverband Großraum Braunschweig), die ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden, sowie Ronald R.F. Lünser (VRR), der neu in das Präsidium gewählt wurde. Er übernimmt sein Amt von Heiko Sedlaczek (NVR), der für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. „Wir danken Heiko Sedlaczek für die von ihm für den Verband geleistete Arbeit und die Impulse, die von ihm ausgegangen sind“, sagte Henckel. „Gleichzeitig begrüßen wir Ronald Lünser, der nun den Staffelstab übernimmt. Wir freuen uns, dass mit ihm das für den SPNV besonders wichtige und bevölkerungsreichste Bundesland NRW weiterhin im Präsidium vertreten ist.“

Konsequente Stärkung des SPNV Ziel der kommenden Jahre
Henckel dankte den Mitgliedern für das in sie und das gesamte Präsidium gesetzte Vertrauen und versprach den eingeschlagenen Weg der Modernisierung des Verbands auch in der nächsten Amtsperiode weiterzuverfolgen. Im Mittelpunkt soll dabei die nachhaltige Stärkung der Schiene stehen: „In den vergangenen Jahren haben wir uns als Verband mit einem neuen Namen, einer neuen Website und einer stärkeren Präsenz in den sozialen Medien in der Öffentlichkeit deutlich sichtbarer positioniert. In Zukunft wird es darum gehen, den Schienenpersonennahverkehr noch deutlicher zu stärken. Mit unseren fünf Forderungen an die neue Bundesregierung haben wir deutlich gemacht, was notwendig ist, damit dies gelingt. Nun werden wir daran arbeiten, dass unsere Forderungen umgesetzt und die Verkehrswende Wirklichkeit wird. Die Voraussetzungen dafür waren noch nie so gut.“

Der Bundesverband SchienenNahverkehr vertritt die Interessen aller 27 Aufgabenträger Deutsch-lands, die von den Bundesländern mit der Organisation des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) betraut wurden.

Wir gestalten Mobilität und organisieren die Vernetzung zwischen unseren Mitgliedern und der Branche. Wir beraten Politik, Öffentlichkeit, Verbände, Verkehrsunternehmen und Industrie. Wir stärken das nachhaltige Bahnsystem und setzen alle Räder im SchienenNahverkehr in Bewegung, um die Verkehrswende zu verwirklichen.

Quelle/Foto: Bundesverband SchienenNahverkehr

VTG: Modulares Angebot

Mit einer neuen Wagenarchitektur macht VTG den Schienengüterverkehr flexibler als je zuvor: Durch die Trennung von Aufbau und Unterbau sowie die baukastenartige Modifizierbarkeit der m²-Plattform wird der Güterwagen multifunktional für verschiedenste Anwendungsfälle. Da der Aufbau austauschbar ist, dient ein Wagen so nicht mehr nur einem einzigen Transportzweck. Je nach individuellem Bedarf können die jeweiligen Bausteine vielfältig miteinander verknüpft werden. Die modulare Bauweise macht die Logistik insgesamt flexibler, verbessert aber auch die Nutzbarkeit und Auslastung des Rollmaterials über den gesamten Lebenszyklus. „Standard war gestern“, sagt Sven Wellbrock, Chief Operating Officer Europe & Chief Safety Officer der VTG AG. „Wir wollen unseren Kunden integrierte und vor allem individuelle Lösungen aus Assets, Logistikdienstleistungen und digitalen Services anbieten. Mit modularen Lösungen wird der Schienengüterverkehr ein integraler Bestandteil der Supply Chain.“

Modularisierung des Güterverkehrs
Mit dem neuen Transportkonzept „Modular Solutions“ hat VTG ein nachhaltiges und gleichzeitig flexibles Geschäftsmodell geschaffen, das gänzlich auf den Kunden ausgerichtet ist. „Unsere Aufgabe ist es, den Güterwagen komplett neu zu denken – einschließlich aller Dienstleistungen und Geschäftsmodelle“, so Torben Jaeger, Head of VTG Europe Solutions. „Der Großteil der Waggons im Schienengüterverkehr ist für einen bestimmten Zweck gebaut und zugelassen worden. Vor dem Hintergrund eines immer agileren Marktes, ist dies aber nicht mehr in jedem Fall zeitgemäß. Wir denken nicht mehr nur in Wagen oder Produkten, sondern in Lösungen.“ Die individuelle Kombination von modularen Aufbauten mit allen gängigen Intermodalwagen maximiert nicht nur die Einsatzmöglichkeiten, die Assets können zudem noch schneller verfügbar gemacht werden. Wagen, die beispielsweise nur saisonal zum Einsatz kommen, müssen nicht für den Rest des Jahres im Depot stehen. Letztlich machen modulare Wagen auch Reparaturen effizienter: Wenn ein Behälter defekt ist, muss nicht mehr zwingend der ganze Wagen in die Werkstatt, stattdessen kann ein intakter Behälter auf die Plattform gesetzt werden. Gleiches gilt für einen defekten Wagen. Hier kann der Behälter umgesetzt werden und weiterfahren. So können Standzeiten generell reduziert werden.
Das Wagenkonzept m2, das VTG und DB Cargo gemeinsam entwickelt haben, geht noch weiter. „Mit m2 sind wir auch im Unterbau modular und können den Wagen auf jede beliebige Länge bringen“, sagt Dr. Hanno Schell, Head of Technical Innovations der VTG AG. Im Vordergrund steht dabei die größtmögliche Anpassungsfähigkeit. Dank der modularen Bauweise kann der Tragwagen immer wieder neu auf aktuelle Wünsche und Gegebenheiten angepasst werden – Länge, Drehgestelle und Bremskonfiguration können individuell und nach Bedarf ausgewählt und modifiziert werden.

Breites modulares Angebot
Die maßgeschneiderten modularen Lösungen stehen bereits jetzt für eine Vielzahl an Industrien zur Verfügung. So können Kunden aus Plattform- und Aufbau-Lösungen für verschiedene Transportgüter wählen, darunter Stahlerzeugnisse, Holzerzeugnisse oder Schüttgüter. Für flüssige und gasförmige Produkte besteht eine große Auswahl an verschiedensten Tankcontainern.

Quelle/Foto: VTG AG

25 Jahre Vertrag von Lugano

„Klimaschutz darf nicht in die Warteschleife“ lautet der zentrale Satz, der vom Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) in Deutschland kommt. Die Bahnindustrie mahnt nämlich angesichts des Jubiläums des Vertrages von Lugano zur Eile bei Großbauprojekten auf der Schiene.

Lesen Sie mehr in unserem Thema der Woche.

„Kratos“ zieht für die evb

Heute Mittag wurde der Neuzugang bei der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) getauft. Die Eurodual, hergestellt von Stadler, wurde auf den Namen „Kratos“ – griechisch für Macht oder Stärke – getauft.

Den feierlichen Akt nahmen evb-Geschäftsführer Christoph Grimm (links im Bild) und Geschäftsbereichsleiter der evb-Logistik Sebastian Doderer vor. Grimm freute sich über die neue Lokomotive, die mithilfe eines Leasinggebers aus der Schweiz finanziert wurde. Die zugstarke Lok ermögliche effizienteres Arbeiten und insgesamt schwere Transporte.

Die evb investiert systematisch in die Erneuerung ihres Lokparks, um für jedes Segment mit einer zukunftsorientierten und modernen Fahrzeugflotte die passende Lok anbieten zu können und am Markt erfolgreich zu sein. Die EURODUAL ist eine der modernsten Streckenloks, die gegenwärtig zu erhalten ist. Mit dieser Lok ist es möglich, sowohl auf elektrifizierten als auch auf Streckenabschnitten ohne Oberleitung kraftvoll unterwegs zu sein. Die evb hat die hochmoderne EURODUAL zunächst für 10 Jahre angemietet.

dt

Foto: cwk

PriMa Express 18/21 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Fernverkehr: Snalltaget-Nachtzug bekommt subventionierte Konkurrenz
  • Personenverkehr: Renfe besitzt jetzt 50 Prozent von Leo Express
  • Infrastruktur: Regelwerk fit machen für Predictive Maintenance
  • Güterverkehr: NEE und Industrie streiten über GDL-Streik
  • Digitalisierung: Straßenbahn lernt autonomes Rangieren

Wir wünschen angenehme Lektüre und ein schönes Wochenende!

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Wiedergewählt: VDV-Präsident Ingo Wortmann

Ingo Wortmann (51) ist auf der heutigen außerordentlichen Präsidiumssitzung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) einstimmig und vorzeitig als VDV-Präsident im Amt bestätigt worden. Er geht damit in seine zweite Amtszeit an der Verbandsspitze. „Ich bedanke mich ausdrücklich für das erneut ausgesprochene Vertrauen des gesamten VDV-Präsidiums und der Verbandsmitglieder. In diesen bewegten Zeiten, in denen sich vieles verändert und hinterfragt wird, ist es nicht selbstverständlich, dass man einstimmig in einer solchen Funktion wiedergewählt wird. Die Herausforderungen, gerade in den vergangenen 17 Monaten seit Pandemiebeginn, waren außerordentlich. Aber wir haben sie bislang gemeinsam im VDV und mit großer Unterstützung der Politik sehr gut gemeistert. Ich bin mir sicher, dass wir bald schon wieder unseren Fokus und unsere ganze Kraft auf die Umsetzung der Verkehrswende und auf die Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor richten werden. Denn das ist die große Aufgabe der kommenden Jahre für unsere Branche“, so Wortmann.

Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer und dienstältester VDV-Vizepräsident, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ingo Wortmann im Vorstand: „Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zur Wiederwahl. Ingo Wortmann und ich arbeiten seit vielen Jahren – zusammen mit dem gesamten Vorstand und den hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen im VDV – gemeinsam, kollegial, lösungsorientiert und erfolgreich an den zahlreichen Branchenthemen. Ich freue mich, dass wir diese Zusammenarbeit auch in Zukunft und angesichts der vielen anstehenden Herausforderungen der kommenden Jahre, in der bewährten Konstellation fortsetzen können.“

VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff ergänzt: „Ich freue mich ebenfalls auf die weitere Zusammenarbeit mit Ingo Wortmann und gratuliere zur Wiederwahl. Wir haben als Branche einschneidende Monate hinter uns und spüren dank massiver politischer Unterstützung weiterhin den nötigen Rückenwind, um die Mobilitätswende zu schaffen und die Klimaschutzziele mit einem leistungsstarken öffentlichen Verkehr zu erreichen. Da ist es umso wichtiger, wenn an der Spitze des Branchenverbands Kontinuität, Expertise und jahrelange Erfahrung zusammenkommen. Dies ist im gesamten VDV-Vorstand, aber vor allem auch in der Person des Präsidenten unzweifelhaft gegeben. Eine einstimmige Wiederwahl ist zudem ein wichtiges Zeichen der Geschlossenheit im Branchenverband mit über 600 Mitgliedsunternehmen.“

Zur Person
Ingo Wortmann (51) ist seit November 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) und Geschäftsführer für den Bereich Mobilität der Stadtwerke München. Zuvor war er von 2003 bis 2016 technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr in Ulm. Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) engagiert sich Ingo Wortmann seit vielen Jahren in verschiedenen Gremien. Von 2010 bis 2018 vertrat er als VDV-Vizepräsident die rund 300 im Verband organisierten Busunternehmen. Seit 2018 ist er Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen.

Quelle: VDV; Foto: VDV/Bildschön

–Promotion– tracking-rail

ECM-Zertifizierung: Die Notwendigkeit der Zertifizierung von für die Instandhaltung zuständigen Stellen, sogenannte „Entity in Charge of Maintenance“ gewinnt stark an Bedeutung.

Als ein führender technischer Dienstleister für die Wartung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen ist für die tracking-rail GmbH daher eine ECM-Zertifizierung unabdingbar. Derzeit befindet sich die tracking-rail GmbH im Prozess zur Durchführung der ECM 4 Zertifizierung (gem. Verordnung EU Nr. 2019/779). Der Abschluss ist für Ende 2021 geplant.

So bleiben wir „on tracktosuccess“.

Weitere Informationen gibt es hier.

Quelle/Grafik: tracking-rail