Die Eisenbahn im Verteidigungsfall

In der Ukraine leistet die Schiene im Kriegseinsatz großartige Arbeit. Mit Henning Otte, MdB und stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses, sprach das Privatbahn Magazin über die deutsche Schiene im Verteidigungsfall und die Verzahnung mit der Bundeswehr. Auch in Friedenszeiten ist die Bahn wichtig für das Militär.

Lesen Sie mehr in unserem Thema der Woche und im PriMa 3/22!

Foto: Michael M. Mey

EIB: 2 Milliarden Euro für nachhaltigen Verkehr

Die Europäische Investitionsbank hat neue Finanzierungen im Umfang von 3,6 Milliarden Euro genehmigt. Sie sollen die Einführung sauberer Verkehrsmittel, Unternehmensinvestitionen und Innovationen sowie Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserwirtschaft und Wohnungsbau vorantreiben.

EIB-Präsident Werner Hoyer: „Wir haben heute auch Finanzierungen für Innovationen, Unternehmensinvestitionen und den Klimaschutz in Europa und weltweit beschlossen. Die Mittel helfen, den städtischen Verkehr in ganz Europa nachhaltiger zu gestalten, neue elektrische und wasserstoffbetriebene Verkehrsmittel zu entwickeln und die Nutzung erneuerbarer Energien in Afrika, Asien und dem Nahen Osten auszuweiten. Diese Regionen leiden mit am stärksten unter den Folgen der Klimaveränderungen und zunehmenden Klimaextreme. Und dies geschieht mit alarmierender Geschwindigkeit. Deshalb müssen wir jetzt handeln.“

Zwei Milliarden Euro für nachhaltigen Verkehr in Europa und Afrika
Die EIB hat Finanzierungen für den Ausbau des Madrider U-Bahn-Netzes und den Bau der vierten Prager Metrolinie genehmigt. Die sieben Kilometer lange Ausbaustrecke der Linie 11 in Madrid umfasst fünf neue und modernisierte Bahnhöfe. Auf dem fünf Kilometer langen ersten Streckenabschnitt der Prager Metrolinie D mit fünf neuen Bahnhöfen werden fahrerlose Züge eingesetzt und nach vollständiger Inbetriebnahme jährlich voraussichtlich 30 Millionen Fahrgäste befördert.

Finanziert werden zudem Forschungsvorhaben von Unternehmen zur Verbesserung des wasserstoffbetriebenen Bus-, Lkw- und Pkw-Verkehrs, Projekte zur Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen für mehr Fahrzeug- und Fußgängersicherheit sowie Innovationen und moderne Fertigungsverfahren für Elektrofahrzeuge.

Die EIB stellt außerdem Mittel für die Modernisierung eines nationalen Eisenbahnnetzes in Afrika bereit. Dies umfasst auch die Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Signalanlagen sowie die Erhöhung der Sicherheit.

1,4 Milliarden Euro für Innovationen und Investitionen von Unternehmen

Die EIB unterstützt auch neue Finanzierungsprogramme für Unternehmen in Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland, Ungarn, Italien, der Slowakei, Spanien und Portugal sowie Innovationsvorhaben von Unternehmen.

Neue Finanzierungsinitiativen mit lokalen Finanzpartnern umfassen spezielle Programme zur Förderung von Innovationen und größeren Klimainvestitionen von Unternehmen, um die Energieeffizienz durch den Einsatz moderner, energiesparender Anlagen zu erhöhen.

Quelle/Foto: EIB

Track to the Future – iaf 2022 öffnet in zwei Wochen ihre Tore

Unter dem Leitmotto „Track to the Future” findet von 31. Mai bis 2. Juni 2022 in Münster die 28. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik (iaf) statt. Mehr als 120 internationale Aussteller werden neue und innovative Produkte und Dienstleistungen Tausenden Besucher/-innen aus über 60 Ländern präsentieren. Als besonderes Highlight begrüßen die Organisatoren in diesem Jahr Polen als Gastland. Damit würdigt der Verband die positive Entwicklung der polnischen Eisenbahninfrastruktur und die geplanten Modernisierungsschritte in den kommenden Jahren.

Die Messe findet unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministers für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing, statt. In seinem Grußwort betont Wissing die Rolle der Bahn als das Verkehrsmittel der Zukunft, dem eine entscheidende Rolle in der Erreichung der ambitionierten Klimaziele zukommt. So sollen die Fahrgastzahlen erhöht und der Anteil des über die Schiene abgewickelten Güterverkehrs deutlich gesteigert werden. Dies könne aber nur gelingen, wenn das System Schiene fortlaufend modernisiert und attraktiver gestaltet werde. Deshalb werde die öffentliche Hand in den nächsten Jahren massiv investieren und eine moderne, leistungsstarke Infrastruktur schaffen.

Dieiaf genießt in der Bahnbaubranche seit Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf. Viele Aussteller freuen sich darauf, ihre Maschinen und Produkte unter realistischen Bedingungen präsentieren zu können: direkt am Gleis im Schotterbett. Mit 10.000 m2 Hallenfläche, 6.000 m2 Freifläche und mehr als 3.000 m Gleis bietet die iafeinen repräsentativen Überblick über die Branche wie keine andere.

iaf zeigt die Technologie der Zukunft

Wie schon in der Vergangenheit wird die iaf auch in diesem Jahr ihrer Rolle als weltweit führende Messe für Fahrwegtechnik gerecht. Dr. Siegfried Krause, iaf-Messechef und Geschäftsführer der VDEI Service GmbH, erwartet eine spannende 28. Auflage der Messe: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Aussteller unserer Messe die Treue halten und auch in diesem Jahr ihre Lösungen für die drängendsten Herausforderungen unserer Branche präsentieren werden. Dazu zählen der Fachkräftemangel, die Notwendigkeit zur CO2-Reduzierung angesichts des Klimawandels und natürlich die Digitalisierung. Und auch dieses Mal werden einige absolute Weltpremieren zu sehen sein.“

Diese Weltpremieren umfassen vor allem Maschinen mit einem höheren Maß an Automation, alternativen Antrieben und dem Einsatz digitaler Technologien. Diese Innovationen verdeutlichen, wie sehr die Industrie bereit ist, die von Bundesminister Wissing skizzierten Entwicklungen zu unterstützen.

Eröffnung & Rundgang

Der Verband Deutscher Eisenbahningenieure e.V. (VDEI) freut sich, mit Frank Sennhenn den Vorstandsvorsitzenden der DB Netz AG für die Eröffnung der Messe gewonnen zu haben. Sennhenn wird im Rahmen der Eröffnung am 31. Mai 2022 einen Impulsvortrag zu aktuellen Themen der Fahrwegtechnik halten.

Im Rahmen der Eröffnung wird zudem der mit 3.000 € dotierte Förderpreis des Verbandes für herausragende Arbeiten junger Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Bahnsektor überreicht. Unter den Einreichungen sind acht Hochschulen bzw. Universitäten sowie drei Studienrichtungen vertreten.

Im Anschluss findet der offizielle Messerundgang statt, bei dem die Ehrengäste traditionell in Begleitung des Verbandes das Messegelände und insbesondere die auf der iaf vertretenen Weltpremieren besichtigen, die von den jeweiligen Unternehmensvertretern vorgestellt werden.

Kostenlose Besucherregistrierung

Die iaf bietet interessierten Besucher/-innen die Möglichkeit, sich kostenlos vorab zu registrieren. Wer die Messe besuchen möchte, kann dies unter folgender Web-Adresse machen:
www.iaf-messe.com/de/besucheranmeldung

Sicherer Messebesuch durch 3-G-Regeln und Testzentrum

Um einen sicheren Messebesuch zu gewährleisten, wird die Messe nach den geltenden Sicherheitsbestimmungen durchgeführt, derzeit sind dies die 3-G-Regeln. Besucherausweise werden personalisiert, relevante Zertifikate können online hinterlegt und mit dem jeweiligen Ausweis verknüpft werden. So kann die laufende Kontrolle beim Zutritt auf das Messegelände beschleunigt werden. Während der gesamten Messedauer wird in Eingangsnähe ein Testzentrum eingerichtet, in dem sich Personen, die über kein aktuelles Zertifikat verfügen, testen lassen und mit einem negativen Ergebnis Zutritt zum Messegelände erhalten können.

Quelle/Foto: VDEI Service GmbH

Wahl in Frankreich: Ein Sieg für Europa

Emmanuell Macron wurde als Präsident Frankreichs wiedergewählt.Damit haben sich die Franzosen gegen die Herausforderin vom rechten Rand Marie Le Pen gestellt. Macron Wahl sorgt auch in Brüssel für Erleichterung: Die populistische Le Pen hätte der EU und damit dem System Bahn schaden können, wie mancher meint.

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Foto: kremlin.ru

PriMa Express 8/2022

Themen sind u.a.:

  • Personenverkehr: Kartellamt mahnt DB ab
  • Ukraine-Krieg: Russische RZD vertkauft Gefco-Anteile
  • Güterverkehr: RheinCargo holt nur Teil der Corona-Delle auf
  • Bahnpolitik: Verbände lauten Sturm gegen EBA-Gebühren
  • Alternative Antriebe: VBB will bis 2027 aus Diesel aussteigen

Wir wünschen angenehme Lektüre!

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PriMa Express 7/22 erschienen!

Themen sind u.a.:

  • Alternative Antriebe: VRR und NWL besiegeln Kauf von Batterietriebzügen
  • DB-Bilanz: Vorstand optimistisch für 2022
  • Infrastruktur: Mehr Förderung für Hafenbahnen gefordert
  • Personenverkehr: Scotrail seit 1. April in Staatshand
  • Ukraine-Krieg: Vorstandschef führt vom Zug aus

Wir wünschen angenehme Lektüre und ein schönes Wochenende!

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Frankreichs Premier Jean Castex: Einsatz für die Bahn

Jean Castex gilt als der Premier Frankreichs, der die Bahn wiederbelebt. Woher seine Leidenschaft für die Eisenbahn kommt und wie er mit Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari und der SNCF arbeitet, beschreibt der Frankreich-Korrespondent des Privatbahn Magazins Ralf Klingsieck.

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Foto: © Matignon

DBV: Studie zur Reaktivierung überarbeiten

Der Deutsche Bahnkunden-Verband kritisiert die Potenzialuntersuchung von MIL und VBB: Mit dem Ziel, die Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) deutlich zu erweitern, hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg (MIL) die Potenziale zur Reaktivierung von derzeit stillgelegten Bahnstrecken untersuchen lassen. Das Land Brandenburg will die Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr deutlich erweitern! Dieser Ankündigung müssen nun auch konkrete Taten folgen!

Von 32 möglichen Bahnstrecken plus vier Verbindungskurven plus 35 Halten an bestehenden Strecken haben es gerade einmal vier Strecken in die reaktivierungswürdige Kategorie A (Gesamtlänge 28 km) und sieben Strecken in die Kategorie B (Gesamtlänge 133 km) geschafft. Darüber hinaus wurden gemäß Analyse nur vier Halte als reaktivierungswürdig (Haltekategorie A) eingestuft. Ist dieses magere Ergebnis in der Konsequenz am Ende politisch sogar gewollt?

Die Untersuchung enthält nach Meinung des DBV entscheidende strukturelle und formale Mängel.

  • 1. Es gab keine öffentliche Beteiligung, nur eine verwaltungsinterne Abfrage. Planungen von Wirtschaftsunternehmen sind offenbar in die Betrachtungen nicht eingeflossen.
  • 2. Das Basismaterial ist veraltet und als Quelle größenteils nicht genannt.
  • 3. Wichtige Kriterien und wesentliche Faktoren sind willkürlich gewählt, nicht nachvollziehbar, realitätsfern.
  • 4. Bei der Wirtschaftlichkeit wird nur der Schienenpersonennahverkehr betrachtet.
  • 5. Positive Netzwirkungen, Transportbedarfe im Schienengüterverkehr, Resilienz des gesamten Netzes durch mögliche Umleitungsstrecken, vorhandene Nachfragen im Bahnverkehr in die Nachbar-Bundesländer und auch europäische Verkehre bleiben vollständig unberücksichtigt.
  • 6. Bundespolitische Bestrebungen zur Verdoppelung der Fahrgäste im Personenverkehr oder die Steigerung des Transportaufkommens im Güterverkehr scheinen unbekannt – sie werden jedenfalls nicht berücksichtigt. Das Reaktivierungspotenzial ist nach Auffassung des DBV somit deutlich höher. Eine Überarbeitung der Potenzialanalyse ist daher gerade vor dem Hintergrund der verkehrspolitischen Zielsetzungen dringend geboten. Insbesondere muss hierbei der Schienengüterverkehr (SGV) berücksichtigt werden, um auch in diesem Segment die notwendige
  • 7. Der Freizeit- und Tourismusverkehr fließt mit einer Gewichtung von nur 10 % in das Gesamtergebnis ein. Dieser Anteil ist nach Auffassung des Deutschen Bahnkunden-Verbands (DBV) viel zu gering. Der reine Freizeitverkehr lag im Bundesdurchschnitt 2017 bezogen auf die Verkehrsleistung bei 34% (s. a. https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/mobilitaet-in-deutschland.html). Im Jahr 2019 – in der Vor-Corona-Zeit – gab es zudem 13,95 Millionen Übernachtungsgäste in Brandenburg (Statistisches Jahrbuch Brandenburg für das Jahr 2020).
  • 8. Mangelhaft ist an der Potenzialanalyse außerdem, dass die vorhandene bzw. erwartbare Nachfrage im Schienengüterverkehr (SGV) bei der Reaktivierungs-Betrachtung unberücksichtigt geblieben ist. Dabei kann der Güterverkehr (u. a. auch der langlaufende, überregionale Güterverkehr) die Wirtschaftlichkeit einer Strecke entscheidend erhöhen. Eine Potenzial-Untersuchung zur qualitativen Verbesserung auch des Schienengüterverkehrs (SGV) wurde in dem Auftrag an die PTV nicht berücksichtigt!
  • 9. Zur Erreichung der Klimaschutzziele sieht der aktuelle Koalitionsvertrag der Bundesregierung von SPD, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und FDP die (dringend notwendige bzw. überfällige) Steigerung des Marktanteils des Schienengüterverkehrs auf 25 Prozent bis zum Jahr 2030 vor, weiterhin eine Verdoppelung der Verkehrsleistung im Personenverkehr. Auch die Umsetzung dieser zentralen Ziele bleiben in der Potenzialanalyse unberücksichtigt bzw. waren nicht Auftragsbestandteil. Dies ist ein gravierender Fehler.
  • 10. Ein weiterer Mangel der Potenzialanalyse besteht darin, dass bundeslandübergreifende, wichtige Strecken bzw. Durchbindungen (die letztlich jedoch einen höheren Verkehrswert generieren) nicht berücksichtigt wurden. Dazu gehört beispielsweise die Strecke Falkenberg (Elster) – Riesa (– Chemnitz). Unverständlich: Auch dieses wichtige fahrgastrelevante Thema war nicht Bestandteil der Aufgabenstellung für das Gutachten.

Fazit
Die Datenbasis der vorgelegten Potenzialanalyse zur Reaktivierung von Bahnstrecken ist unvollständig und nur teilweise nachvollziehbar. Die Auswahl der zu reaktivierenden Strecken ist insgesamt recht intransparent. Ist dies in der Konsequenz am Ende politisch sogar gewollt?
Die Beschränkung der Analyse ausschließlich auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) bei Nicht-Berücksichtigung des Schienengüterverkehrs (als Folge der entsprechenden Nichtbeauftragung) ist als nicht zielführend einzustufen. Die Netzwirkung von potenziellen Reaktivierungsstrecken, z. B. die Nutzung als Ausweichstrecken für den langlaufenden, überregionalen Schienengüterverkehr (SGV) im Fall von Störungen oder Bauarbeiten, weiterhin die Möglichkeit der notwendigen Entlastung von Bestandsstrecken im Raum Berlin muss aber in einer Potenzialanalyse zur Streckenreaktivierung berücksichtigt werden. Hier wäre beispielsweise die Reaktivierung der Strecken Neustadt (Dosse) – Rathenow, Brandenburg (Havel) – Treuenbrietzen, Jüterbog – Luckau-Uckrow – Lübben nicht zuletzt im Hinblick auf den Seehafen-Hinterlandverkehr sinnvoll. Notwendig ist in diesem Fall natürlich nicht nur die bloße Reaktivierung, sondern auch die entsprechende Elektrifizierung der Strecken incl. der derzeit betriebenen ergänzenden Teilabschnitte. Nicht zuletzt im Hinblick auf die dringend erforderliche Verbesserung der Netzresilienz muss nach Auffassung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV) im Fall der Reaktivierungsstrecken endlich auch von der bislang angewendeten strengen, zeitaufwändigen Nutzen-Kosten-Untersuchung (Bedingung für eine Realisierung: Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) >1) abgewichen werden.

Das Reaktivierungspotenzial ist nach Auffassung des DBV somit deutlich höher. Eine Überarbeitung der Potenzialanalyse ist daher gerade vor dem Hintergrund der verkehrspolitischen Zielsetzungen dringend geboten. Insbesondere muss hierbei der Schienengüterverkehr berücksichtigt werden, um auch in diesem Segment die notwendige Verkehrswende bis zum Jahr 2045 zu erreichen.

Und: Gleich im ersten Satz der entsprechenden Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) vom 13. Januar 2022 heißt es zudem: Das Land Brandenburg will die Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr deutlich erweitern!

Quelle: DBV; Foto: pixabay.com/ music4life

Versicherung: BahnVerstand lädt zum Symposium

Obwohl Eisenbahnen zu den sichersten Verkehrsmitteln der Welt zählen, gelten sie in den Augen der Versicherungs-Wirtschaft als «schwierig». Erste Versicherer haben sich wegen der schwierigen Risiko-Charakteristik aus dem Eisenbahnmarkt zurückgezogen. Ohne Versicherungslösungen für Eisenbahnrisiken aber wird es die politisch erwünschte Renaissance auf der Schiene nicht geben.

Was ist zu tun? Gegenseitiges Verständnis schaffen zwischen Risikomanagern der Bahnen und Versicherungsexperten aus der DACH Region!

Gelegenheit bietet das Baden-Badener Symposium Eisenbahnversicherung am 4. und 5. Mai 2022. 

Info und Anmeldung hier.

Quelle: BahnVerstand 

Thema der Woche: Reform der Eisenbahner-Ausbildung

Der Ausbildungs-Beruf des Eisenbahners im Betriebsdienst (m, w, d) wird reformiert. Die entsprechende Verordnung wurde kürzlich im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Zum August 2022 hin beginnt damit eine „neue Äre bei der Eisenbahn“, wie Joachim Berends, Vizepräsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) betont. Der VDV hat die Neustrukturierung iniitiert und maßgeblich begleitet.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Thema der Woche.

Foto: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus