PriMa Express 25/2021 erschienen!

Themen sind u.a.:

  • EVU: Die Tage von Abellio NRW sind gezählt
  • Umweltschutz: Licht und Schatten bei Bahnlärmschutz
  • Güterverkehr: BMVI prüft Güterverkehr im ÖPNV
  • Nahverkehr: 3G-Regel für Zugpersonal führt zu Ausfällen
  • Bahnpolitik: Rechnungshof geht mit BMVI und DB ins Gericht

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PriMa Express 4/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Corona-Grenzschließungen schlagen auf Eisenbahn-Personenverkehr durch
  • Güterverkehr: Neue Technik für nicht kranbare Sattelauflieger
  • Infrastruktur: Harsche Kritik an DB-Winterdienst
  • Bahnlärm: Mittel für Lärmsanierung 2020 erstmals ausgeschöpft
  • Digitalisierung: Kein Geld für ETCS-Bordgeräte

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Vortrag: Innovativer Lärmschutz in der Praxis

Thomas Mainka, VDEI

Morgen spricht der Präsident des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V. (VDEI), Thomas Mainka, im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums der Technischen Hochschule

Dresden über das Thema „Innovativer Lärmschutz an Bahnstrecken“. Mainka zeigt dabei detailliert auf wie Lärm am Gleis entsteht, welche Unterschiede dabei zwischen Altstrecken und Neubauten bestehen und welche Maßnahmen es zum aktiven und passiven Lärmschutz gibt. Außerdem wird erklärt, wie der Lärmschutz in der Praxis unter Berücksichtigung von Umweltfaktoren und rechtlichen Bestimmungen im Bahnbetrieb  geplant und ausgeführt wird.

Die Vorlesung findet am Donnerstag, 16. April,  um 14:50 Uhr im Gerhardt-Potthoff-Bau, Raum POT 251 im  Institut für Bahnsysteme und Öffentlicher Verkehr der Technischen Universität statt.

Mainka war zuletzt Geschäftsführer bei Hering Industrie und Gleisbau GmbH. Der promovierte Bau-ingenieur lebt in Münster, wo er als selbständiger Berater für namenhafte Unternehmen tätig ist.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des Bahnsystem-Kolloquiums der TU Dresden finden Sie hier.

(VDEI)

Nationales Fahrzeugregister: Immer mehr leise Güterwagen

Im Nationalen Fahrzeugregister waren zum 4. Dezember 2013 insgesamt 180.983 Güterwagen gelistet, von denen 17.131 Wagen mit „leisen“ Bremsen ausgestattet waren. Dies entsprach einem Anteil von 9,5 Prozent. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/4402) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/4244). Am 12. März 2015 seien von den 181.821 gelisteten Güterwagen bereits 25.845 Wagen mit Verbundstoffsohlen ausgerüstet. Damit sei der Anteil von leisen Güterwagen auf 14 Prozent gestiegen, heißt es weiter.

(hib/MIK)

Grüne fragen nach Stand der Bremsenumrüstung

Über den Lärmschutz auf der Schiene will sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (18/4244) informieren. Die Bundesregierung soll unter anderem mitteilen, wie viele auf dem deutschen Schienennetz verkehrende Güterwagen mit „leisen“ Bremsen ausgestattet sind und inwieweit sie das Ziel, dass bis zum Jahr 2016 50 Prozent aller Güterwagen umgerüstet sein sollen, noch für realistisch hält.

(hib/MIK)

Bund und Bahn wollen Schienenverkehrslärm halbieren – Umrüstung im Zeitplan

Anlässlich der öffentlichen Vorstellung des „InfoPunktes Lärmschutz“ im Heinrich-Hertz-Institut in Berlin bekräftigten Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und dDB-Chef Rüdiger Grube das gemeinsame Ziel, den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren. Im Fokus stehe dabei die zügige Umrüstung der Güterwagen auf die Flüsterbremse sowie die konsequente Lärmsanierung von hochbelasteten Strecken.

Bei der Umrüstung von Güterwagen liegt die Bahn nach eigenen Angaben im Zeitplan bis 2020 alle 60.000 Güterwagen von DB Schenker Rail auf Flüsterbremse umzurüsten. In den letzten Monaten wurden über 5.700 Bestandsgüterwagen umgerüstet. Zusammen mit dem neuen Rollmaterial sind bereits 14.500 leise Wagen unterwegs, bis Ende dieses Jahres sollen es 20.000 sein.

(DB)

Studie: Nachtfahrverbot bringt Lärmziel 2020 in Gefahr

Im Koalitionsvertrag droht die schwarz-rote Bundesregierung ordnungspolitische Maßnahmen an, falls bis 2016 nicht mindestens die Hälfte der Eisenbahngüterwagen in Deutschland lärmarm sind. Eine Studie, die der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) unter Beteiligung des Bundes der Deutschen Industrie (BDI) und des Verbandes der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) beauftragt hat, zeigt, welche dramatischen Folgen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Nachtfahrverbote für den Schienengüterverkehr hätten.

Die Gutachter VIA Consulting und Railistics haben ermittelt, dass allein beim angenommenen Szenario einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der Zeit von 22 bis 6 Uhr rund vier Millionen Lkw-Ladungen pro Jahr mehr über deutsche Straßen rollen – mit entsprechenden Folgen für Umwelt und Sicherheit“, sagt der VPI-Vorsitzende Malte Lawrenz im Interview mit dem Privatbahn Magazin. Käme ein Nachtfahrverbot, wären es noch deutlich mehr, denn eine Verlagerung der Schienentransporte in den Tag ist angesichts einer Auslastung vieler Trassen von über 90 Prozent undenkbar“, so Lawrenz.

Die vollständige Studie steht zum Download auf der Internetseite des Verbandes der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) bereit. Ein ausführliches Interview zur Studie mit dem VPI-Vorsitzenden Malte Lawrenz lesen Sie in der neuen  Ausgabe des Privatbahn Magazins (ab 18. November im Bahnhofsbuchhandel, schon eine Woche früher bequem per Abo).

(red/VPI)

Studie: Nachtfahrverbot würde Schienengüterverkehr existenziell bedrohen

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag niedergelegt, ordnungsrechtliche Maßnahmen wie beispielsweise Tempolimits oder Nachtfahrverbote zu prüfen, wenn nicht bereits 2016 mindestens die Hälfte der rund 180.000 in Deutschland verkehrenden Güterwagen mit lärmmindernden Bremsen umgerüstet ist.

Um die möglichen Folgen solcher ordnungspolitischen Maßnahmen besser einschätzen zu können, haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), die Verband der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben.
Die zentralen Ergebnisse der Studie:

  • Bereits eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 70 km/h würde zu zehn Prozent höheren Transportkosten, einer Reduzierung des Transportaufkommens um 30 Prozent und eine Beförderungszeitverlängerung von rund einem Viertel führen.
  • Ein komplettes Nachtfahrverbot würde den Schienengüterverkehr in seiner Existenz bedrohen. Eine Verschiebung der Schienentransporte in den Tag ist angesichts über 90-prozentiger Auslastung vieler Trassen undenkbar. Die Verteuerung der Transporte und eine Verlängerung der Beförderungszeit hätten voraussichtlich eine massive Verlagerung von Transporten weg von der Schiene zur Folge.

„90.000 Güterwagen innerhalb von zwei Jahren umzurüsten oder zu ersetzen ist unmöglich. Weder stehen ausreichend Neubau-Kapazitäten zur Verfügung, noch sind für die Umrüstung genug Flüsterbremsen am Markt erhältlich, die Produktion der LL-Sohle läuft ja gerade erst an. Die restriktiven Vorgaben der Bundesregierung führen zu geringeren Erträgen. Durch diese fehlenden Finanzmittel wird das Umrüstungsziel im Jahr 2020 gefährdet“, sagte VPI-Geschäftsführer Jürgen Tuscher.

(VPI/VDV/BDI)

Lärmschutz 2014 präsentiert Wanderausstellung „NRW wird leiser“

Achtung: Die Veranstaltung wurde kurzfristig um ein Jahr auf November 2015 verschoben!

Als eine der ersten Veranstaltungen präsentiert die Lärmschutz 2014 am 12. und 13. November 2014 in der Westfalenhalle in Dortmund die multimediale Wanderausstellung „NRW wird leiser“. Der Rahmen, in dem die erst am 22. September 2014 von NRW-Umweltminister Johannes Remmel eröffnete Wanderausstellung gezeigt wird, ist mehr als passend. Die Lärmschutz gilt als Leitmesse für Umgebungslärmschutz und informiert an zwei Tagen rund um das Thema Lärm und Lärmschutz an Straßen und Schienen, Luftverkehr und Industrie, an Sport- und Freitzeitstätten oder in Gewerbegebieten.

In der Wanderausstellung erfahren die Besucher wie Lärm entsteht, wie er sich ausbreitet oder wie er sich anfühlt. An verschiedenen Erlebnisstationen kann der Besucher selbst experimentieren und ausprobieren. Die Wanderausstellung soll bewusst machen, dass jeder Mensch nicht nur Betroffener, sondern auch selbst Verursacher von Lärm ist. Sie zeigt, dass man selbst mithelfen kann, Lärm zu verringern. Die kleinen Experimente machen neugierig und motivieren, Lärm und seine Quellen bewusster wahrzunehmen.

Die Wanderausstellung entstand im Rahmen des Aktionsbündnisses „NRW wird leiser“, das vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz
ins Leben gerufen wurde.

Weitere Informationen unter www.laermschutz-messe.de.

(Lärmschutz 2014)

DB informiert in Soltau über Y-Trasse und Schienenlärm

In einer Informationsveranstaltung für die allgemeine Öffentlichkeit stellt die Deutsche Bahn AG die Ergebnisse der Variantenuntersuchung zur Y-Trasse allen Interessierten aus der Region vor. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 29. Juli 2014, 16.30 Uhr bis 20 Uhr in der Alten Reithalle, Winsener Straße 34 g, 29614 Soltau statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vor der „Alten Reithalle“ wird die Deutsche Bahn von 10 bis 20 Uhr ihr „Infomobil Lärmschutz“ aufstellen. Hier können sich Interessierte anschaulich über das Thema Lärmschutz bei der Bahn informieren und unter anderem an interaktiven Terminals in die Wirkung verschiedener Schallschutzmaßnahmen „hineinhören“.

Alle Informationen rund um die Variantenuntersuchung stehen auf der Internetseite www.deutsche-bahn.com/Y-Alternativen zur Verfügung.