Track to the Future – iaf 2022 öffnet in zwei Wochen ihre Tore

Unter dem Leitmotto „Track to the Future” findet von 31. Mai bis 2. Juni 2022 in Münster die 28. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik (iaf) statt. Mehr als 120 internationale Aussteller werden neue und innovative Produkte und Dienstleistungen Tausenden Besucher/-innen aus über 60 Ländern präsentieren. Als besonderes Highlight begrüßen die Organisatoren in diesem Jahr Polen als Gastland. Damit würdigt der Verband die positive Entwicklung der polnischen Eisenbahninfrastruktur und die geplanten Modernisierungsschritte in den kommenden Jahren.

Die Messe findet unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministers für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing, statt. In seinem Grußwort betont Wissing die Rolle der Bahn als das Verkehrsmittel der Zukunft, dem eine entscheidende Rolle in der Erreichung der ambitionierten Klimaziele zukommt. So sollen die Fahrgastzahlen erhöht und der Anteil des über die Schiene abgewickelten Güterverkehrs deutlich gesteigert werden. Dies könne aber nur gelingen, wenn das System Schiene fortlaufend modernisiert und attraktiver gestaltet werde. Deshalb werde die öffentliche Hand in den nächsten Jahren massiv investieren und eine moderne, leistungsstarke Infrastruktur schaffen.

Dieiaf genießt in der Bahnbaubranche seit Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf. Viele Aussteller freuen sich darauf, ihre Maschinen und Produkte unter realistischen Bedingungen präsentieren zu können: direkt am Gleis im Schotterbett. Mit 10.000 m2 Hallenfläche, 6.000 m2 Freifläche und mehr als 3.000 m Gleis bietet die iafeinen repräsentativen Überblick über die Branche wie keine andere.

iaf zeigt die Technologie der Zukunft

Wie schon in der Vergangenheit wird die iaf auch in diesem Jahr ihrer Rolle als weltweit führende Messe für Fahrwegtechnik gerecht. Dr. Siegfried Krause, iaf-Messechef und Geschäftsführer der VDEI Service GmbH, erwartet eine spannende 28. Auflage der Messe: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Aussteller unserer Messe die Treue halten und auch in diesem Jahr ihre Lösungen für die drängendsten Herausforderungen unserer Branche präsentieren werden. Dazu zählen der Fachkräftemangel, die Notwendigkeit zur CO2-Reduzierung angesichts des Klimawandels und natürlich die Digitalisierung. Und auch dieses Mal werden einige absolute Weltpremieren zu sehen sein.“

Diese Weltpremieren umfassen vor allem Maschinen mit einem höheren Maß an Automation, alternativen Antrieben und dem Einsatz digitaler Technologien. Diese Innovationen verdeutlichen, wie sehr die Industrie bereit ist, die von Bundesminister Wissing skizzierten Entwicklungen zu unterstützen.

Eröffnung & Rundgang

Der Verband Deutscher Eisenbahningenieure e.V. (VDEI) freut sich, mit Frank Sennhenn den Vorstandsvorsitzenden der DB Netz AG für die Eröffnung der Messe gewonnen zu haben. Sennhenn wird im Rahmen der Eröffnung am 31. Mai 2022 einen Impulsvortrag zu aktuellen Themen der Fahrwegtechnik halten.

Im Rahmen der Eröffnung wird zudem der mit 3.000 € dotierte Förderpreis des Verbandes für herausragende Arbeiten junger Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Bahnsektor überreicht. Unter den Einreichungen sind acht Hochschulen bzw. Universitäten sowie drei Studienrichtungen vertreten.

Im Anschluss findet der offizielle Messerundgang statt, bei dem die Ehrengäste traditionell in Begleitung des Verbandes das Messegelände und insbesondere die auf der iaf vertretenen Weltpremieren besichtigen, die von den jeweiligen Unternehmensvertretern vorgestellt werden.

Kostenlose Besucherregistrierung

Die iaf bietet interessierten Besucher/-innen die Möglichkeit, sich kostenlos vorab zu registrieren. Wer die Messe besuchen möchte, kann dies unter folgender Web-Adresse machen:
www.iaf-messe.com/de/besucheranmeldung

Sicherer Messebesuch durch 3-G-Regeln und Testzentrum

Um einen sicheren Messebesuch zu gewährleisten, wird die Messe nach den geltenden Sicherheitsbestimmungen durchgeführt, derzeit sind dies die 3-G-Regeln. Besucherausweise werden personalisiert, relevante Zertifikate können online hinterlegt und mit dem jeweiligen Ausweis verknüpft werden. So kann die laufende Kontrolle beim Zutritt auf das Messegelände beschleunigt werden. Während der gesamten Messedauer wird in Eingangsnähe ein Testzentrum eingerichtet, in dem sich Personen, die über kein aktuelles Zertifikat verfügen, testen lassen und mit einem negativen Ergebnis Zutritt zum Messegelände erhalten können.

Quelle/Foto: VDEI Service GmbH

Netzbeirat warnt vor Unterfinanzierung des Schienennetzes

Der Netzbeirat der DB Netz AG sieht wegen unzureichender Infrastrukturfinanzierung den Deutschlandtakt und wichtige Bauvorhaben im Bundesschienennetz in Gefahr. Der Vorsitzende des Gremiums, Dr. Norbert Reinkober (Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH in Köln), warnt vor einer „dramatischen Unterfinanzierung“ des Schienennetzes in den kommenden Jahren: „Der vom Kabinett verabschiedete Haushaltsplan 2022 sieht in der Mittelfristplanung zu wenig Geld für baureife Vorhaben vor. Bleibt es bei den unzureichenden Finanzzusagen für die kommenden Jahre, lassen sich bis zum Jahr 2030 weder der Deutschlandtakt noch die von der Bundesregierung angestrebte Verdopplung der Verkehrsleistung im Schienenpersonenverkehr realisieren.“

Dr. Norbert Reinkober fordert den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf, den Regierungsentwurf „deutlich nachzubessern“. Für den Neu- und Ausbau des Schienennetzes müsse der Bund „so schnell wie möglich 3 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung stellen“. Der Regierungsentwurf sieht bislang für dieses Jahr lediglich 1,9 Milliarden Euro vor. Das Bundesverkehrsministerium hält einen Hochlauf der Mittel auf 3 Milliarden Euro spätestens bis zum Jahr 2027 für nötig. „Dieser Hochlauf ist bislang in der Finanzplanung des Bundes nicht hinterlegt“, kritisiert Reinkober.

Der Netzbeirat wird vom Eisenbahnbundesamt einberufen und besteht aus 17 Persönlichkeiten, die als Repräsentanten der Netznutzer deren Belange vertreten.

Quelle: Netzbeirat; Foto: pixabay.com

NEE: SGV-Stopp aufklären und verhindern

Heute Morgen wurde laut dem Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V. (NEE) pauschal der Schienengüterverkehr für mehrere Stunden in großen Teilen Deutschlands von der DB Netz AG festgesetzt. Auslöser war die Meldung des Bahnstromnetzbetreibers DB Energie, dass Wartungsarbeiten in verschiedenen Kraftwerken und ein anschließender Kraftwerksausfall zu einer Unterversorgung des Stromnetzes führten. Die Güterbahnen wurden vom Eingriff in den geplanten Verkehr begreiflicherweise überrascht und fordern eine unabhängige Prüfung dieser Angaben. Sollte zudem zutreffen, dass einseitig Güterverkehre angehalten wurden, will das NEE die Bundesnetzagentur einschalten. Peter Westenberger, Geschäftsführer des Verbandes:

„Sollte die DB pauschal den Güterverkehr angehalten haben, wäre das ein absolutes Novum. Wir werden die Bundesnetzagentur einschalten, um das aufzuarbeiten und eine Wiederholung definitiv zu verhindern. Der Güterverkehr ist nicht der Wurmfortsatz der Eisenbahnbranche, er ist systemrelevant für die Industrienation und die Versorgung der Bevölkerung. Große Teile unserer Verkehre haben heutzutage ähnliche Pünktlichkeitsanforderungen wie der Personenverkehr. Unsere industriellen Kunden haben keinerlei Verständnis für mehrstündige Verspätungen. Gerade im Kombinierten Verkehr zerstören schon länger Probleme mit Verfügbarkeit des Schienennetzes die mühsam geplanten Umläufe der Züge und Personalplanungen, teils mit wochenlangen Folgewirkungen. Das darf sich nicht auf die Stromversorgung ausweiten. Der Schienengüterverkehr muss verlässlich sein und verträgt keine weiteren Strapazen seitens der Infrastrukturbetreiber, sonst werden sich die Kunden abwenden und die Ladung  auf die Straße gehen. Die DB muss so oder so eine schnelle Regulierung der bei den Betroffenen entstandenen Schäden gewährleisten.“

Peter Westernberger

Hintergrund
Die Netzfrequenz im Bahnstromnetz (abweichend vom öffentlichen Netz 16 2/3 Hz) muss durch die Netzleitstelle der DB Energie in engen Toleranzen gesichert werden. Dafür müssen der Bedarf und die Einspeisung kontinuierlich ausgeregelt werden. In den bisher äußerst seltenen Fällen des Ausfalls eines Teils der Einspeisung (Kraftwerk, Umrichter) muss der Verbrauch entsprechend bei den drei Verkehrsarten Personenfern-, Personennah- und Güterverkehr abgesenkt werden. Selbstverständlich gibt es auch Transporte, die bei akutem Strommangel etwas verschoben werden können. Die Notfallplanung der DB Energie muss allerdings differenziert vorgehen. Mit der Steuerung der energieintensiven Anfahrts- und Beschleunigungsprozesse, der Höchstgeschwindigkeit gerade bei ICE-Zügen, Fahrempfehlungen, der Schwächung und dem Ausfall schwach ausgelasteter Zügen oder der Verschiebung von Leerfahrten stehen Instrumente bereit, die Auswirkungen eines solchen Zwischenfalls zu begrenzen.

Quelle: NEE; Fotos: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben, NEE

PriMa Express 4/2022 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Nahverkehr: Länder fordern mehr Geld / Reformkommission eingesetzt
  • Bahnpolitik: Kontinuität bei Bahn-Dialogformaten
  • Nahverkehr: RDC übernimmt Mehrheit bei NEG
  • Infrastruktur: EVU unzufrieden mit Sturm-Management im DB-Netz
  • Digitalisierung: Arvato geht bei Nexxiot an Bord

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NEE fordern agilen Netzausbau

Die Güterbahnen sehen sich täglich mit einem mangelhaft leistungsfähigen Schienennetz konfrontiert, das teilweise nicht mehr den derzeitigen Bedarf an Trassen zur Verfügung stellen kann – Chaos ist auch ohne Stürme häufig an der Tagesordnung. Um den Klimaschutz voranzubringen, sollen aber noch viel mehr Züge fahren. Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen hat nun darauf hingewiesen, dass es für mehr Kapazität nicht nur neue Strecken braucht, sondern auch das vorhandene Netz noch Potenzial hat.

 Zu viele Züge teilen sich in Deutschland das stagnierende Gleisnetz. Wird es nicht bald spürbar ausgebaut, wird es nichts mit Verkehrsverlagerung und Klimaschutz. Die Güterbahnen mahnen, dass der Ausbau des Schienennetzes deutlich beschleunigt und vor allem im vorhandenen Netz Möglichkeiten erschlossen werden müssen, um die Zugzahlen zu erhöhen. „Kleine und Mittlere Maßnahmen“ können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Ludolf Kerkeling, Vorstandsvorsitzender des Güterbahnen-Verbandes Netzwerk Europäischer Eisenbahnen, sagte in Berlin: „Verzweigt sich eine Autobahn, wird die Gegenfahrbahn natürlich mit einer Brücke überquert. Bei der Schiene schleicht der Zug viel zu oft über zwei Weichen – höhengleich sagen die Ingenieure – und ein anderer Zug aus der Gegenrichtung muss das abwarten. Güterzüge können nicht mit Strom fahren, weil ein kurzes Stück Oberleitung fehlt oder müssen verkürzt fahren, weil die Überholgleise nicht der europäischen Normlänge entsprechen. Die Abstände zwischen Signalen oder Weichen, die mit nur wenig mehr als Schritttempo befahren werden können, entscheiden maßgeblich, wie viele Züge pro Stunde auf einer Strecke unterwegs sein können.“

Die Güterbahnen fordern mit Nachdruck von der Bundesregierung und der DB Netz AG, mit „Kleinen und Mittleren Maßnahmen“ schnell mehr Kapazität zu schaffen. Das ist auch deswegen so wichtig, weil der Ausbau größerer Streckenneubauten nur sehr langsam vorankommt. Kerkeling: „Schnellere und überhaupt mehr Weichen einzubauen oder den Signalabstand zu verkürzen, ist vergleichsweise einfach, günstig und schnell umzusetzen. Ein paar Meter Gleis oder schon um Sekunden verkürzte Abläufe können mehr Gesamtkapazität auf einer Strecke erreichen. Das schafft die Entlastung, die wir so dringend benötigen.“

Vor allem der für die Schieneninfrastrukturfinanzierung zuständige Bund hat sich lange Zeit selbst im Weg gestanden. Bundesmittel erhielten nur größere Neubauprojekte – die DB Netz hat gleichzeitig aus Geldgründen das Netz verkürzt und Weichen, Abstellgleise und Signale zurückgebaut. In der Wachstumsphase von Güter- und Personenverkehr auf der Schiene haben dann beide die Kurve nicht mehr bekommen und zeigten zu lange mit dem Finger auf den jeweils anderen. Das Netz wächst seit Jahren nur minimal durch Neubauten und nur wenige größere Vorhaben werden in diesem Jahrzehnt wirklich fertiggestellt werden können.

Kerkeling: „Jetzt heißt es anpacken statt Schultern zucken. Die Lethargie der vergangenen zwei Jahrzehnte muss durchbrochen werden und Bund und Infrastrukturbetreiber ihrer Verantwortung nachkommen.“ Im September 2019 hat das Bundeskabinett zwar beschlossen, erstmals der DB Netz 1,4 Milliarden Euro binnen zehn Jahren für „Kleine und Mittlere Maßnahmen“ zur Verfügung zu stellen. Kerkeling: „Das war ein gutes Ergebnis des Masterplan Schiene, aber die Umsetzung geht viel zu langsam und der finanzielle Bedarf ist deutlich höher.“ Die Güterbahnen stellen in dieser Woche eine Animation zum Thema „Kleine und Mittlere Maßnahmen“ vor sowie einen Überblick über die verschiedenen Arten dieser Maßnahmen. Die Güterbahnen wollen informieren, welches Potenzial in den „KuMM“ steckt und einen Anstoß geben, beim großen Ziel Kapazitätsausbau die kleinen Helfer nicht zu vernachlässigen und damit aus der Schockstarre vor der Mammutaufgabe, mehr Netzkapazität zu schaffen, herauszukommen.

Quelle: NEE; Foto: pixabay.com/SeppH

PriMa Express 26/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Nahverkehr: DB Regio, National Express und Vias Rail übernehmen Abellio-Linien
  • Güterverkehr: Wettbewerbsbahnen gleichen Delle von 2020 aus
  • Infrastruktur: Netzbeirat vermisst Kundenfokus bei DB Netz
  • Bahnpolitik: EU will TEN-T-Netze reformieren
  • Digitalisierung: VGF führt „fliegenden Block“ ein

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PriMa Express 23/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Personennahverkehr: Weiterführung der Westfalenbahn als Teil der Abellio-Gruppe gesichert
  • Güterverkehr: Sicherheitswarnung für bestimmte LL-Bremssohlen
  • Bahnpolitik: Lkw-Verteuerung laut Transcare falsches Instrument
  • Nahverkehr: DB Netz legt Bahnverkehr im Oberland lahm
  • Finanzierung: Langzeit-Leasing für neue Agilis-Triebzüge

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PriMa Express 22/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Wettbewerber-Report: Mofair und NEE sehen noch Luft nach oben
  • Verkehrspolitik: Nur wenige Bahnpolitiker in Ampel-Teams
  • Nahverkehr: SWEG soll Abellio im „Ländle“ übernehmen
  • Regulierung: Netzagentur fordert zügigen Winterdienst von DB Netz
  • Magnetschwebebahn: Öffentliche Premiere für TSB Cargo

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12. Fachtagung für Anschlussbahnleiter

Einmal im Jahr veranstalten die AnschlussBahnProfis und die Rechtsanwaltskanzlei Niekamp für alle Betreiber und Verantwortlichen von Anschlussbahnen eine Fachtagung zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch.

Die 12. Fachtagung für Anschlussbahnleiter wird am 24. November 2021 wieder als Präsenzveranstaltung im Hotel Maritim im Schlossgarten in Fulda stattfinden.

Die Vorträge der 12. Fachtagung für Anschlussbahnleiter:

  • Die Gleisanschlüsse und die Verkehrspolitik des Bundes – Rück- und Ausblick Stephan Bull, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
  • Neue gesetzliche Regelungen zum Gleisanschluss – Die Änderungen des § 13 AEG vom 01.07.2021 und Handlungsempfehlungen bezüglich bestehender Infrastrukturanschlussverträge der DB Netz AG: Andy Niekamp, Niekamp Rechtsanwälte
  • Aktuelles Eisenbahnrecht – Aktuelle, bevorstehende und geplante Änderungen sowie ausgewählte behördliche und gerichtliche Entscheidungen aus Sicht der Werks-/Anschlussbahnen: Michael Fabian, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV)
  • Aufgaben des Anschlussbahnleiters
    Bahnbetrieb: AEG, EIGV/TSI, EBO oder EBOA/BOA, Richtlinien, Anweisungen – Anwendung der gesetzlichen Anforderungen an den Betrieb von Werks-/Anschlussbahnen in der Praxis
    Co-Referat: August Gehm, AnschlussBahnProfis und Andy Niekamp, Niekamp Rechtsanwälte
    Infrastruktur: Weichenprüfung – Grenzwerte – Weichenkarteikarte

    Bernd Stieber, Sachverständiger für Bautechnik Gleisoberbau/Fahrweg
    Fahrzeuge: Innovationen, Automatisierung und Digitalisierung von Werks-/Anschlussbahnen
    Jürgen Schiemer, Vollert Anlagenbau GmbH
    Eisenbahnrecht: Arbeitssicherheit in Anschluss- bzw. Werksbahnen
    David Spandau, SES Aus- und Fortbildung e.K.
  • Aktuelle Praxisfälle aus der Anwendung des AVV (Allgemeiner Vertrag über
    die Verwendung von Güterwagen):
    Prof. Dr. Rainer Freise
  • Erste Erfahrungen mit der neuen Gleisanschlussförderung des Bundes: Friedrich Gitterle, AnschlussBahnProfis

Das Programm und Anmeldeformular zum Download finden Sie hier.

Quelle/Foto: AnschlussBahnProfis

Alle Eisenbahnbrücken sicher

Die Verkehrssicherheit aller Eisenbahnbrücken der DB Netz AG ist laut Bundesregierung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Dies stelle die DB Netz AG durch regelmäßige Inspektionen und Vor-Ort-Termine sicher, heißt es in der Antwort der Regierung (19/31735) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/31231).

Vier der 31 Eisenbahnbrücken über die Elbe seien der Zustandskategorie 4 zugeordnet, schreibt die Bundesregierung. In diesen Fällen sei es wirtschaftlicher, das Bauwerk perspektivisch komplett zu ersetzen. Mit den Bundesmitteln aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung III (LufV III) könne die DB Netz AG bis 2029 insgesamt rund 2.000 Eisenbahnbrücken sanieren.

Quelle: Deutscher Bundestag; Foto: Deutsche Bahn AG/Patrick Kuschfeld