CER: Europäischer Eisenbahn-Verband sucht neuen Interimschef

Nach dem Rücktritt von Bahn-Chef Grube sucht auch die Gemeinschaft der Europäischen Bahnen (GEB/CER) nach einem neuen Vorsitzenden. Wie eurailpress.de berichtet, wird bei der Generalversammlung 8. Februar 2017 über eine temporäre entscheiden. Grube war erst im September als Nachfolger von Christian Kern zum CER-Chef gewählt worden.

Bahn-Chef Grube tritt zurück

Bahn-Chef Rüdiger Grube verlässt nach fast acht Jahren das Unternehmen. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, habe der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat heute einstimmig der Bitte von Dr. Rüdiger Grube entsprochen, mit sofortiger Wirkung seine Bestellung zum DB-Vorstandsvorsitzenden aufzuheben und seinen laufenden Vertrag durch eine Auflösungsvereinbarung zu beenden. Über die Hintergründe des Rücktritts macht die Deutsche Bahn keine Angaben. Gemäß Geschäftsordnung soll Finanzvorstand Dr. Richard Lutz kommissarisch den Vorstandsvorsitz übernehmen.

Deutsche Bahn AG: Grube legt Börsenpläne von Arriva und Schenker auf Eis

Bahn-Chef Grube will die Tochterunternehmen Arriva und Schenker wegen der Brexit-Situation vorerst nicht an die Börse bringen.

 

Foto: DB AG
Foto: DB AG

 

Ursprünglich wollte die Deutsche Bahn bis zu 45 Prozent ihrer britischen Tochter Arriva an die Börse in London bringen. Zusammen mit dem Teilverkauf der internationalen Logistiksparte Schenker sollte das 4,5 Milliarden Euro für ein groß angelegtes Investitionsprogramm einbringen. „Durch den Brexit hat sich die Welt leider grundlegend verändert“, so Grube nun gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies dabei auf die Abwertung des britischen Pfunds: „Wir würden also Geld aus dem Fenster werfen – und ein solches Handeln wäre töricht.“

25 Jahre ICE: Was der Schnellzug mit Elefanten zu tun hat

Vor 25 Jahren begann mit dem ersten ICE in Deutschland ein neues Zeitalter im Bahnverkehr. Auf ihrem Unternehmensblog hat die Bahn passend dazu eine Infografik mit Zahlen veröffentlicht, die man bisher sicher noch nicht kannte.

Grafik: inside.bahn.de
Grafik: inside.bahn.de

Vor 25 Jahren begann in Deutschland ein neues Zeitalter im Bahnverkehr. Mit dem ersten planmäßigen ICE von Hamburg-Altona nach München startete am 2. Juni 1991 die Erfolgsgeschichte des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland. Schon wenige Tage zuvor, am 29. Mai, wurde mit einer symbolischen ICE-Sternfahrt von Hamburg, Bonn, Mainz, Stuttgart und München zum neuen ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe der Beginn des Hochgeschwindigkeitsverkehrs offiziell eingeläutet. Harry Pfaffe war damals übrigens der erste Lokführer, der die Menschen in einem ICE in Höchstgeschwindigkeit zueinander brachte.

Stimmen zum Jubiläum:

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt:

Der ICE prägt das Image der Deutschen Bahn. Er steht für modernen, komfortablen und schnellen Bahnverkehr in Deutschland. Der ICE ist eine Marke, die in Deutschland jeder kennt und die weltweit anerkannt ist. Ich gratuliere dem ICE zum 25. Geburtstag und der Bahn zu diesem erfolgreichen Produkt! Der ICE wird weiter entwickelt und modernisiert. Die neue ICE-Generation hat selbstverständlich WLAN an Bord. Die bestehende ICE Flotte wird dieses Jahr ebenfalls mit WLAN aufgerüstet – in allen Klassen.

Dr. Rüdiger Grube, DB-Chef:

Der ICE prägt das Bild Deutschlands. Seit 1991 wurde der Zug stets weiterentwickelt. Auch heute ist er die umweltfreundliche Alternative zu Auto und Flugzeug. Die ICE Flotte mit dem markanten roten Streifen prägt das Bild von Deutschland längst genauso wie der Kölner Dom, die Loreley oder das Brandenburger Tor.

Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr:

Der ICE verbindet viel mehr als nur A und B. Er verbindet Menschen. Der ICE hat beeinflusst, wie wir heute reisen, wie wir leben und arbeiten. Damit ist er ein ganz wichtiger Teil des modernen Deutschlands. Das gilt auch für den ICE 4, der ab dem Herbst 2016 im Probebetrieb unterwegs sein wird.

Verkehrsminister und Bahn-Chef besichtigen Werkstatt für Flüsterschienen

Foto: Deutsche Bahn AG
Dobrindt (l.) und Grube

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt hat heute, am 22. Februar 2016, eine Werkstatt der DB AG besichtigt, in der Güterwagen auf Flüstertechnik umgerüstet werden. Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, hat die Strategie der Bahn und die Lärmschutzbilanz 2015 vorgestellt.

Die Deutsche Bahn wird die Aktivitäten zum Lärmschutz weiter verstärken und 2016 die Umrüstung ihrer Güterwagen auf leise Bremssohlen deutlich beschleunigen. Bis Ende des Jahres werden 50 Prozent der Flotte von DB Cargo mit der so genannten Flüsterbremse ausgestattet sein, die eine deutliche Reduzierung des Schienenlärms bewirkt. „Wir müssen mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene holen. Das gelingt nur dann, wenn die Anwohner in absehbarer Zeit mit geringeren Lärmwerten rechnen können. Diesen Prozess treiben wir zusammen mit der Politik deutlich voran“, sagte DB-Chef Rüdiger Grube heute in Berlin.

Derzeit verfügt DB Cargo über rund 21.000 Güterwagen mit der lärmmindernden Technologie. Bis zum Jahresende wird diese Zahl auf 32.000 Wagen steigen. Allein die Belastung von DB Cargo infolge der Umrüstung beläuft sich auf rund 230 Millionen Euro bis zum Jahr 2020. Das heute angekündigte Programm erhöht diese Belastung weiter. Die Umrüstung der Güterwagen wird zusätzlich vom Bund gefördert.

„Unser Ziel ist es, den Lärm bis 2020 zu halbieren. Wir fördern die Umrüstung von Güterwagen auf lärmarme Bremstechniken, die das Fahrgeräusch der Züge reduzieren. Wir fördern die Umrüstung bis 2020 – wer dann nicht auf lärmmindernde Technik umgerüstet hat, wird das deutsche Netz nicht mehr befahren dürfen. Dafür bereiten wir jetzt das Gesetz vor“, sagte Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Gleichzeitig wurden die Mittel des Bundes für das freiwillige Lärmsanierungsprogramm auf 150 Millionen Euro im Jahr erhöht.

Auch die Lärmsanierung an hochbelasteten Strecken zeigt Wirkung. Hier werden die Maßnahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes konsequent umgesetzt. Seit dem Start des Programms im Jahr 1999 haben Bund und Bahn über 1,1 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.500 Kilometern Schienenstrecke und 55.300 Wohneinheiten investiert. Über 610 Kilometer Lärmschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden weitere 100 Kilometer Strecke und über 2.000 Wohnungen Lärmschutz erhalten.

[Foto: Deutsche Bahn AG]

Deutsche Bahn gewinnt Bildungspreis 2013

Die Deutsche Bahn ist heute bei der Verleihung des ersten Deutschen Bildungspreises in Stuttgart mit dem Innovationspreis für vorbildliches Bildungs- und Talentmanagement ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ein Pilotprojekt der Nahverkehrstochter DB Regio und von DB Training, dem Qualifizierungs- und Beratungsanbieter des DB-Konzerns. 120 Kundenbetreuer wurden mit Tablet-Computern ausgestattet, um einen Zugriff auf Online-Informationen, Wissensdatenbanken und webbasierte Fortbildungsmöglichkeiten während des Einsatzes im Zug zu ermöglichen.

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn: „Nur gut informierte Mitarbeiter sind zufrieden und können unseren Kunden guten Service bieten. Dazu gehören innovative Wege bei der Qualifizierung und neue Lernformen. Deswegen arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Kundenbetreuern bestmöglichen Zugang zu Online-Informationen und bedarfsgerechte Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Anerkennung durch den Deutschen Bildungspreis freut uns sehr. Sie bestärkt uns, diese Bemühungen voranzutreiben.“
Insgesamt bewarben sich 133 Unternehmen um den Deutschen Bildungspreis, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch die TÜV Süd Akademie und EuPD Research Sustainable Management erstmals vergeben wurde.
Über die bundesweite Umsetzung des Pilotprojekts bei DB Regio wird nach Auswertung der Testergebnisse entschieden.

[Quelle: DB Mobility Logistics AG]

DB und VDB erörtern Reformen bei Entwicklung und Zulassung

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube, DB-Technikvorstand Dr. Volker Kefer und Bahnindustriepräsident Michael Clausecker sprechen sich für eine schnelle und spürbare Reform der Zulassungsverfahren von Zügen, Lokomotiven und bahntechnischen Komponenten in Deutschland aus. Das bekräftigten die Spitzenvertreter von Deutscher Bahn und Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. heute auf einem Diskussionsforum in Berlin. Beide Seiten waren sich einig: Die bisherigen Reformanstrengungen mit der Veröffentlichung des „Handbuchs Eisenbahnfahrzeuge“ im Mai 2011 waren ein richtiger Schritt, sie hätten die Problematik der Zulassung im Schienenverkehrssektor allein jedoch nicht auflösen können. Die politischen Reformanstrengungen müssten erheblich ausgeweitet werden. Dies beginne mit der vollständigen Umsetzung der europäischen Interoperabilitätsrichtlinie aus 2008 und reiche bis zu einer sachgerechten Reform der europäischen Zulassungsprozesse im Zuge des Vierten Eisenbahnpakets der Europäischen Kommission. Der Zulassungsorganisation in der Luftfahrt komme hier mittel- und langfristig eine Vorbildfunktion zu.

(Quelle: DB AG / VDB)

Grube bleibt bis 2017 Bahn-Chef

Dr. Rüdiger Grube wird die Deutsche Bahn AG bis Dezember 2017 führen. Der Aufsichtsrat des Unternehmens beschloss am Mittwoch in Berlin eine entsprechende Neubestellung und Vertragsverlängerung des DB-Vorstandsvorsitzenden zum 1. Januar 2013. Schon vor einigen Tagen war aus Berichten verschiedener Medien bekannt geworden, dass Grubes Mandat verlängert werde. Der 61-jährige Grube leitet seit dem 1. Mai 2009 den Mobilitäts- und Logistikkonzern mit seinen weltweit 300.000 Beschäftigten. Er freue sich über diesen Vertrauensbeweis, erklärte Grube dazu. Die DB AG sei auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel. Es gebe in den kommenden Jahren noch sehr viel zu tun. „Mein besonderes Augenmerk wird weiterhin darauf liegen, die Eisenbahn in Deutschland Schritt für Schritt zu verbessern“, so Grube.

(Quelle: DB AG)

Neue Direktverbindung Frankfurt–Marseille

Die Direktverbindung zwischen Frankfurt (Main) und Marseille wurde von der DB und der französischen Bahn SNCF in Betrieb genommen. Über die neue Schnellfahrstrecke „Rhein-Rhône“ verkürzen sich die Reisezeiten zwischen Südwestdeutschland und Südfrankreich damit um bis zu 90 Minuten. Die Direktverbindung zwischen Frankfurt und Marseille führt über Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden, Straßburg, Mülhausen, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence. Zum Einsatz kommt der neue Doppelstockzug TGV Euroduplex. Er erreicht auf der täglichen Hin- und Rückfahrt Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h.

Der deutsche Bahnchef Dr. Rüdiger Grube und Barbara Dalibard, Vorstandsmitglied der französischen Bahn SNCF, sind sich einig: Die Verbindung Frankfurt-Marseille ist ein neuer Meilenstein auf der erfolgreichen deutsch-französische Zusammenarbeit und dem grenzüberschreitenden Bahnverkehr. Quelle: Deutsche Bahn AG