„Leiseres Mittelrheintal“: 63 Mio. Euro für lärmmindernde Maßnahmen

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI), die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die Deutsche Bahn unterzeichneten bei der Sitzung des Beirates „Leiseres Mittelrheintal“ in Lahnstein eine gemeinsame Absichtserklärung zur Finanzierung von zusätzlichen lärmmindernden Maßnahmen im Mittelrheintal. Insgesamt rund 50 Maßnahmen sollen den Schienenverkehrslärm weiter reduzieren, darunter auch Schienenstegdämpfer und Lärmschutzwände. Die Planungs- und Baukosten belaufen sich auf knapp 63 Mio. Euro.

 

Güterzug im Mittelrheintal. (Foto: DB AG)
Güterzug im Mittelrheintal. (Foto: DB AG)

 

Vortrag: Innovativer Lärmschutz in der Praxis

Thomas Mainka, VDEI

Morgen spricht der Präsident des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V. (VDEI), Thomas Mainka, im Rahmen des Bahnsystemkolloquiums der Technischen Hochschule

Dresden über das Thema „Innovativer Lärmschutz an Bahnstrecken“. Mainka zeigt dabei detailliert auf wie Lärm am Gleis entsteht, welche Unterschiede dabei zwischen Altstrecken und Neubauten bestehen und welche Maßnahmen es zum aktiven und passiven Lärmschutz gibt. Außerdem wird erklärt, wie der Lärmschutz in der Praxis unter Berücksichtigung von Umweltfaktoren und rechtlichen Bestimmungen im Bahnbetrieb  geplant und ausgeführt wird.

Die Vorlesung findet am Donnerstag, 16. April,  um 14:50 Uhr im Gerhardt-Potthoff-Bau, Raum POT 251 im  Institut für Bahnsysteme und Öffentlicher Verkehr der Technischen Universität statt.

Mainka war zuletzt Geschäftsführer bei Hering Industrie und Gleisbau GmbH. Der promovierte Bau-ingenieur lebt in Münster, wo er als selbständiger Berater für namenhafte Unternehmen tätig ist.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des Bahnsystem-Kolloquiums der TU Dresden finden Sie hier.

(VDEI)

Grüne fragen nach Stand der Bremsenumrüstung

Über den Lärmschutz auf der Schiene will sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (18/4244) informieren. Die Bundesregierung soll unter anderem mitteilen, wie viele auf dem deutschen Schienennetz verkehrende Güterwagen mit „leisen“ Bremsen ausgestattet sind und inwieweit sie das Ziel, dass bis zum Jahr 2016 50 Prozent aller Güterwagen umgerüstet sein sollen, noch für realistisch hält.

(hib/MIK)

Lärmschutz: BMVI arbeitet mit TÜV zusammen

Der TÜV Rheinland unterstützt und berät ab sofort das Bundesministeruim für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bei der Weiterentwicklung des lärmabhängigen Trassenpreissystems sowie bei Lärmschutz-Fragen im Schienengüterverkehr (SGV). Wie der TÜV mitteilt, hat die TÜV Rheinland InterTraffic GmbH – ein Tochterunternehmen und Kompetenzzentrum des Konzerns für Bahntechnik – im Dezember 2014 nach europaweiter Ausschreibung und Wettbewerbspräsentation dafür den entsprechenden Auftrag erhalten.

Offizieller Startschuss der zunächst auf vier Jahre angelegten Zusammenarbeit war bereits am 22. Januar 2015. Das Ziel ist es, die Bundesregierung bei der Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele – darunter die deutschlandweite Halbierung des Schienenlärms bis zum Jahr 2020 – wie auch bei der Erarbeitung und Implementierung der Lärmminderungsstrategie zu unterstützen.

(TÜV Rheinland)

Lärmschutz 2014 – Terminverschiebung auf das Jahr 2015

Die in Dortmund stattfindende Lärmschutz 2014, 5. Internationaler Fachkongress mit begleitender Ausstellung zum Umgebungslärmschutz, wurde kurzfristig um ein Jahr auf November 2015 verschoben.

Hauptgrund ist laut Veranstalter unter anderem, dass eine Reihe von Ausstellern in wirschaftliche Engpässe geraten sind und daher ihre Teilnahme an der Fachausstellung für Umgebungslärmschutz kurzfristig absagen mussten. Mit der zeitlichen Verlegung der Veranstaltung auf das Jahr 2015 werde außerdem dem Wunsch der Teilnehmer aus den Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden entsprochen, die in den nächsten Monaten mit wesentlichen Veränderungen im Umgebungslärmschutz rechnen. So werden den Angaben zufolge unter anderem für die Eisenbahnen Veränderungen in der Schall 03 erwartet, die, ähnlich wie im kommunalen Bereich, mit nachhaltigen geänderten und erweiterten Regelungen rechnen. Der Wunsch der Teilnehmer aus den Behörden gehe auch dahin, dass Änderungen und Erweiterungen der Thematik beispiels  im Bereich Akustik berücksichtigt werden.

Die Lärmschutz-Fachtagung wird daher, wie in der Vergangenheit erfolgreich als praxisorientierte, verbands- und unternehmensinteressenfreie Fachveranstaltung durchgeführt.

(Lärmschutz)

Lärmschutz 2014 präsentiert Wanderausstellung „NRW wird leiser“

Achtung: Die Veranstaltung wurde kurzfristig um ein Jahr auf November 2015 verschoben!

Als eine der ersten Veranstaltungen präsentiert die Lärmschutz 2014 am 12. und 13. November 2014 in der Westfalenhalle in Dortmund die multimediale Wanderausstellung „NRW wird leiser“. Der Rahmen, in dem die erst am 22. September 2014 von NRW-Umweltminister Johannes Remmel eröffnete Wanderausstellung gezeigt wird, ist mehr als passend. Die Lärmschutz gilt als Leitmesse für Umgebungslärmschutz und informiert an zwei Tagen rund um das Thema Lärm und Lärmschutz an Straßen und Schienen, Luftverkehr und Industrie, an Sport- und Freitzeitstätten oder in Gewerbegebieten.

In der Wanderausstellung erfahren die Besucher wie Lärm entsteht, wie er sich ausbreitet oder wie er sich anfühlt. An verschiedenen Erlebnisstationen kann der Besucher selbst experimentieren und ausprobieren. Die Wanderausstellung soll bewusst machen, dass jeder Mensch nicht nur Betroffener, sondern auch selbst Verursacher von Lärm ist. Sie zeigt, dass man selbst mithelfen kann, Lärm zu verringern. Die kleinen Experimente machen neugierig und motivieren, Lärm und seine Quellen bewusster wahrzunehmen.

Die Wanderausstellung entstand im Rahmen des Aktionsbündnisses „NRW wird leiser“, das vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz
ins Leben gerufen wurde.

Weitere Informationen unter www.laermschutz-messe.de.

(Lärmschutz 2014)

„Lärmschutz 2014“: Fachmesse und Kongress zeigen Lösungen zur Lärmminderung

Achtung: Die Veranstaltung wurde kurzfristig um ein Jahr auf November 2015 verschoben!

Zum fünften Mal findet am 12. und 13. November 2014 in Dortmund die „Lärmschutz 2014“ statt. Die Leitmesse für Umgebungslärmschutz bringt an zwei Tagen mehr als 90 Aussteller und rund 250 Kongressteilnehmer sowie zahlreiche wichtige Entscheidungsträger und Fachbesucher zusammen, um aktuelle Themen rund um das weit gefächerte Thema „Umgebungslärmschutz“ zu diskutieren.

Der zweitägige Kongress ist gespickt mit vielen interessanten Vorträgen hochkarätiger, praxisorientierter Referenten aus Industrie, Verwaltung und Wissenschaft sowie der Deutschen Bahn. Er gibt einen fachlich übergreifenden, aktuellen Überblick über den Stand von Lärmschutzmaßnahmen aus technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und umweltpolitischer Sicht.

Die internationale Fachausstellung auf der ca. 1800 qm großen Ausstellungsfläche richtet sich an alle, die sich mit der Planung, Organisation und/oder der Durchführung von Maßnahmen zum aktiven und passiven Umgebungslärmschutz beschäftigen. Hier werden neben aktuellen Herausforderungen auch Innovationen und Lösungsmöglichkeiten präsentiert, um wirkungsvolle, moderne Lärmschutzmaßnahmen an Straße und Schiene, Luftverkehr und Industrie sowie an Sport- und Freitzeitstätten oder in Gewerbegebieten zu realisieren.

Als Aussteller werden Hersteller und Lieferanten von Lärmschutzwänden/–wällen jeder Bauweise sowie Isolierstoffen und/oder schalldämmenden Materialien vertreten sein. Außerdem ist die Messe für Akustiker, Ingenieur- und Architekturbüros, Unternehmen aus der Bauplanung- und Baudurchführung sowie dem Landschaftsbau und vielen anderen Bereichen aus dem Umgebungslärmschutz eine wirkungsvolle Präsentations- und Informationsplattform.

Weiterführende Informationen im Internet unter www.laermschutz-messe.de.

(Lärmschutz 2014)

Neues Infomobil macht Lärmschutzwirkung erlebbar

Am Mittwoch stellen die Deutsche Bahn, die Vereinigung der Privatgüterwagen-Interessenten e.V. (VPI) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ in Berlin das „Infomobil Lärmschutz“ der Öffentlichkeit vor. Unter dem Titel „Der leisen Bahn gehört die Zukunft“ wollen die beteiligten Partner mit ihrem umfassenden Informations- und Dialogangebot insbesondere die von Schienenverkehrslärm betroffenen Anwohner von Bahnstrecken erreichen.

Das Kernstück der neuen mobilen Ausstellung sind zwei interaktive Infoterminals: In Bild und Ton lassen sich hier verschiedene Szenarien vorbeifahrender Güter- und Personenverkehrszüge und die Wirkung von Schallschutzmaßnahmen darstellen.

„Transparente Information ist für die privaten Halter von Eisenbahngüterwagen in Deutschland bei diesem sensiblen Thema ein ausdrückliches Anliegen. Wir beteiligen uns aktiv daran, den Schienenlärm bis zum Jahr 2020 zu halbieren, hauptsächlich durch Neubau leiser Waggons“, sagte Jürgen Tuscher, Geschäftsführer der VPI. Der Schienengütertransport sei auf gesellschaftliche Akzeptanz angewiesen. Das Infomobil sei dazu ein Mittel.

(DB AG)

DB mit neuer Portalseite zum Lärmschutz

Die Deutsche Bahn AG bündelt alle Informationen rund um den Themenkomplex Schienenverkehrslärm und Lärmminderung im neuen Lärmschutzportal auf der Website des Konzerns. Unter www.deutschebahn.com/laermschutz erhalten Interessierte einen umfassenden Überblick – vom Konzernziel „Halbierung des Schienenverkehrslärms bis 2020“ bis hin zu rechtlichen Grundlagen, technischen Lösungen und aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Darüber hinaus enthält das Lärmschutzportal aktuelle Termine und informiert über zukünftige Veranstaltungen.

(DB AG)

Pro Rheintal lädt zum Lärmschutz-Symposium ein

Die bundes- und europaweite Elite von Initiativen, Lärmschutzfirmen und Fachleuten, trifft sich am Donnerstag, 21. November 2013 in Boppard auf dem Internationalen „Silent Europe Rail“-Symposium um über die Dringlichkeit und Effektivität von Lärmschutz-Maßnahmen zu diskutieren. Mit dabei sind der Bremer Epidemiologe Prof. Eberhard Greiser, der Mainzer Kardiologe Prof. Thomas Münzel und Prof. Markus Hecht von der TU Berlin sowie weitere namhafte Referenten von in- und auslän­dischen Organisationen und Lärmschutzunternehmen.

Die Veranstaltung findet in der Stadthalle Boppard, Oberstraße 141 statt. Beginn ist um 9.30 Uhr (Einlass ab 9 Uhr). Anmeldungen über Pro Rheintal oder online unter www.IBK2010.de.

(pro rheintal)