PriMa Express 1/2022 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Alternative Antriebe: Stadler Flirt Akku erzielt Reichenweitenrekord
  • Personenverkehr: Keolis Deutschland wird zur Eurobahn
  • Corona-Krise: Betriebsleistung hat sich 2021 erholt
  • Güterverkehr: 88 Millionen Euro frisches Geld für DB Cargo
  • Infrastruktur: Neue Netzleitzentrale für die HGK

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PriMa Express 26/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Nahverkehr: DB Regio, National Express und Vias Rail übernehmen Abellio-Linien
  • Güterverkehr: Wettbewerbsbahnen gleichen Delle von 2020 aus
  • Infrastruktur: Netzbeirat vermisst Kundenfokus bei DB Netz
  • Bahnpolitik: EU will TEN-T-Netze reformieren
  • Digitalisierung: VGF führt „fliegenden Block“ ein

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Siemens: 20 Vectron-Lokomotiven für Akiem

Akiem, die Leasing-Gesellschaft für Schienenfahrzeuge, und Siemens Mobility geben die verbindliche Bestellung von 20 Vectron-Lokomotiven durch Akiem bekannt. Dieser Auftrag wurde im Rahmen einer im August 2021 unterzeichneten Rahmenvereinbarung über den Kauf von Lokomotiven, Zusatzausrüstung und Services erteilt. Mit diesem Vertrag untermauert Akiem nicht nur seine führende Position auf dem europäischen Leasingmarkt, sondern auch das Ziel, die europäischen Schienengüter- und Personenverkehrsunternehmen mit geeigneten, effizienten Schienenfahrzeugen zu versorgen.

Effiziente, sichere und zuverlässige Schienenfahrzeuge
Fabien Rochefort, CEO der Akiem Gruppe, erklärt: “Wir sind stolz, mit Siemens eine neue Partnerschaft aufzubauen und unser Flottenportfolio vielfältiger zu gestalten. Wir bei Akiem sind bestrebt, unseren Kunden in ganz Europa Lokomotiven anzubieten, mit denen sie ihren grenzüberschreitenden Betrieb sichern und ausbauen können. So stärken wir unsere Fähigkeit, zuverlässige, wirtschaftliche, sichere und kosteneffiziente Traktions-Services anzubieten, die sowohl von den Personen- wie von den Güterverkehrsunternehmen erwartet werden. Die neu angeschafften Fahrzeuge verfügen über eine Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h und werden einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung unserer Aktivitäten im Personenverkehr leisten. Wir freuen uns, unsere Kunden auch in Zukunft mit hochmodernen Lokomotiven zu beliefern, die auf den Korridoren nach Skandinavien, zur italienischen Halbinsel sowie in Mittel- und Südosteuropa verkehren.”

“Wir freuen uns sehr, Akiem als neuen Vectron-Kunden gewonnen zu haben. Unser Vectron ist eine sehr zuverlässige, umweltfreundliche und leistungsstarke Lokomotive, die die Anforderungen des europäischen Verkehrs erfüllt und unseren Kunden höchste Flexibilität bietet”, sagt Albrecht Neumann, CEO Rolling Stock bei Siemens Mobility.

Die bestellten Mehrsystemlokomotiven haben eine maximale Leistung von 6,4 Megawatt und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Sie sind mit dem erforderlichen nationalen Zugsicherungssystem sowie wie mit dem europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgestattet.  

Bis heute hat Siemens Mobility 1.156 Vectron-Lokomotiven an 58 Kunden in 16 Ländern verkauft, darunter 767 Fahrzeuge vom Typ Vectron MS. Die Vectron-Flotte hat bisher über 500 Millionen Flottenkilometer absolviert. Die Lokomotiven sind in  20 europäischen Ländern zugelassen.

Quelle: Akiem; Foto: Siemens AG

Neuordnung der Eisenbahner-Ausbildung

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Branchenverband für derzeit 639 Unternehmen des öffentlichen Personen- und des Schienengüterverkehrs, begrüßt den auf seine Initiative und unter seiner Mitarbeit erzielten Abschluss der Arbeiten bei der Neuordnung der dualen Berufsausbildung im Eisenbahnbereich.

„Der Branchenverband hat mit seinen Partnern in nur zwölf Monaten erfolgreich bewiesen, dass die Branche den Wandel aktiv begleitet und innovative, zukunftsgerichtete Berufsformate in kürzester Zeit weiterentwickeln kann. Die neugeschaffenen Ausbildungsberufe bei der Eisenbahn bieten Nachwuchskräften abwechslungsreiche Jobperspektiven in der klimafreundlichen Mobilität. Mit der reformierten Berufsausbildung, die zum August 2022 beginnt, können die Auszubildenden ihr Berufsleben mit den Schwerpunkten Lokführer und Transport oder in der Zugverkehrssteuerung starten“, so VDV-Vizepräsident Joachim Berends.

Neben der inhaltlichen Neuausrichtung werden künftig die Digitalisierung und der Einsatz neuer Techniken von größerer Bedeutung sein. Für die Neuordnung wurde die Prüfung durch die Ministerien heute beendet. Der formale Abschluss des Verfahrens wird mit dem Erlass der Verordnung Anfang 2022 erwartet.

Mit der Neuordnung Zahl der Auszubildenden steigern
„Ziel ist es, mit dieser Neuordnung die aktuelle Zahl von 1.557 Auszubildenden branchenweit zu steigern, um dem drängenden Personalbedarf bei den Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen erfolgreich zu begegnen. Denn diese Zahl ist nicht ausreichend, gerade mit Blick auf die Zielstellungen, wie sie im Koalitionsvertrag auf Bundesebene für die Schiene formuliert sind“, so Berends. „Die Branche steht hier in der Verantwortung.“ Zu Beginn der dreijährigen Ausbildung erlernen die Auszubildenden zunächst berufsübergreifende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die allgemein für die Tätigkeit im Eisenbahnbereich benötigt werden. Im Anschluss erfolgt die Spezialisierung.

Spezialisierungen für die Lok oder im Stellwerk
„Wir fahren da jetzt zweigleisig: Die Tätigkeitsprofile für Triebfahrzeugführer und im Bereich Fahrweg haben sich auseinanderentwickelt und lassen sich nicht mehr in einem einzigen Ausbildungsberuf darstellen. Mit zwei gesonderten Ausbildungen können die Kenntnisse und Fertigkeiten – etwa bei digitalen Simulationen – künftig zielgerichteter auf die Lernenden und deren Arbeitsgebiete abgestimmt werden“, so der VDV-Vizepräsident. Als Eisenbahner im Betriebsdienst Lokführer und Transport (m, w, d) steuern sie künftig Triebfahrzeuge für den Personen-, Güter- und Rangierverkehr. Während ihrer Ausbildung sind sie bereits mitverantwortlich dafür, ob alle Geräte und Instrumente des Zuges reibungslos funktionieren. Zum Einsatz kommen hierbei die neuesten IT-gestützten Techniken in den Fahrzeugen. Die duale Ausbildung als Eisenbahner (m, w, d) in der Zugverkehrssteuerung sorgt für das Rüstzeug für die künftigen sicheren Weichensteller.

Berufsausbildung gegenüber Studium aufwerten
Vom ersten Tag an erlernen die Auszubildenden, wie Gleisanlagen aufgebaut und Bahnübergangssicherungsanlagen bedient werden, wie Züge gebildet werden und welche Voraussetzungen für die Betriebssicherheit vorliegen müssen. Aufgrund der hohen Komplexität im Schienennetz gelangt die modernste Informationstechnologie zum Einsatz. Der Personalbedarf bei den Eisenbahnen ist auch in der Pandemie unverändert hoch. In der aktuellen branchenweiten VDV-Personalumfrage gaben 62 Prozent der teilnehmenden Eisenbahnen an, dass ihr Personalbedarf im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat, bei 38 Prozent blieb er unverändert; abnehmenden Personalbedarf verzeichnete keine Bahn. „Die Perspektiven der angehenden Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sind angesichts des Personalbedarfs glänzend. Auch wenn die Verdienstmöglichkeiten im Branchenvergleich überdurchschnittlich sind, müssen wir diese Ausbildungen stärker wertschätzen. Sie sind entscheidend für unseren Erfolg als Branche“, so Berends abschließend.

Quelle: VDV; Foto: Deutsche Bahn AG/Dominic Dupont

PriMa Express 25/2021 erschienen!

Themen sind u.a.:

  • EVU: Die Tage von Abellio NRW sind gezählt
  • Umweltschutz: Licht und Schatten bei Bahnlärmschutz
  • Güterverkehr: BMVI prüft Güterverkehr im ÖPNV
  • Nahverkehr: 3G-Regel für Zugpersonal führt zu Ausfällen
  • Bahnpolitik: Rechnungshof geht mit BMVI und DB ins Gericht

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Bahnbranche sichert halbe Million Arbeitsplätze

Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung (DZSF) beim Eisenbahn-Bundesamt hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) umfassend untersuchen lassen, welche Beschäftigungswirkung der Bahnsektor entfaltet. Es ist der erste fundierte Überblick über die unmittelbare und mittelbare Beschäftigung in diesem Bereich.

Lesen Sie mehr in unserem Thema der Woche.

Thema der Woche: Keine Zeit zu verlieren

Letzte Woche stellte die sogenannt Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP ihren Koalitionsvertrag vor. Grundsätzlich ist der Koalitionsvertrag positiv zu bewerten, das sehen auch die großen Player der Schiene so. Es gibt aber auch noch einige Punkte zu klären.

Alles in allem ist die Botschaft des Schienensektors an die neue Bundesregierung klar: Man steht in den Startlöchen und ist bereit, die Verkehrswende anzupacken. Allerdings besteht die große Sorge, dass großen Ankündigungen erneut keine Taten folgen.

Lesen Sie mehr in unserem Thema der Woche.

PriMa Express 24/2021 erschienen!

Themen sind u.a.:

  • Verkehrspolitik: Ampel will gemeinwohlorientierte Infrastruktursparte im DB-Konzern
  • Nahverkehr: NEB setzt für Ostbrandenburg auf Batteriebetrieb
  • Fernverkehr: VRR beschließt Notvergabe der Abellio-Verkehr
  • Bahnindustrie: CAF übernimmt Talent-Produktlinie von Alstom
  • Bahnpolitik: Neues Gutachten pro SPFV-Bundesaufgabenträger

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Bundesverband SchienenNahverkehr fordert „Task-Force Deutschlandtakt“

Die Einführung des Deutschlandtakts verfolgt ein großes Ziel: Bis 2030 sollen Verbindungen im Nah-, Fern- und Güterverkehr auf der Schiene zeitlich optimal aufeinander abgestimmt und so wesentlich kundenfreundlicher werden. Dafür wurden bereits viele wichtige Wegmarken erreicht – der Zielfahrplan steht, die Liste der notwendigen Infrastrukturmaßnahmen wurde beschlossen und eine positive Nutzen-Kosten-Bewertung liegt vor. Zentrale Punkte wie die Finanzierung der Maßnahmen durch Bund und Länder, notwendige Schritte zur Planungsbeschleunigung und zur Organisation sind allerdings noch offen.

Um bei der Klärung der noch offenen Fragen rund um den Deutschlandtakt zu unterstützen, hat der Bundesverband SchienenNahverkehr bei Prof. Dr. Christian Böttger, von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), ein Gutachten in Auftrag geben. Dieses wurde nun veröffentlicht.

In seinem Gutachten kommt Prof. Dr. Böttger zu dem Schluss, dass – analog zum bereits seit Jahren praktizierten System im Nahverkehr auf der Schiene (SPNV) – eine Vergabe von Teilnetzen im freien Wettbewerb für eine erfolgreiche Umsetzung des Deutschlandtakts sinnvoll ist. Drei zentrale Punkte sind dabei entscheidend:

  1. Ein klares Besteller-Ersteller-Prinzip ist unabdingbar. Dazu muss der Bund das gewünschte Leistungsangebot fest vorgeben – und die Einhaltung über eine vertragliche Qualitätssicherung auch monitoren.
  2. Wettbewerbliche Vergaben ermöglichen eine Effizienzsteigerung: Dass dieses Prinzip erfolgreich ist, belegt sowohl die quantitative als auch qualitative Verbesserung des Angebots im SPNV durch die Ausschreibung von Verkehrsleistungen eindrucksvoll.
  3. Benötigt wird zudem ein bundesweites und zugleich anbieterneutrales Vertriebssystem. Nur so können die Fahrgäste unkompliziert und überall ihre Tickets erwerben.

Dazu Susanne Henckel, Präsidentin des Bundesverbands SchienenNahverkehr: „Prof. Dr. Böttger gelangt in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, dass für die Planung und Realisierung des Deutschlandtaktes der Aufbau eines Aufgabenträgers für den Fernverkehr notwendig ist. Dafür schlägt er eine eigenständige Organisation vor, in welcher die bestehenden Aufgabenträger des SPNV institutionell eingebunden werden. Dieser Forderung schließen wir uns an, denn unsere Erfahrungen im Schienennahverkehr belegen eindrucksvoll, wie erfolgreich öffentliche Vergaben von Verkehrsleistungen durch eine neutrale Institution sind. Am Ende profitieren davon ganz besonders die Fahrgäste durch mehr Angebot bei höherer Qualität.“

Damit der Deutschlandtakt nun auch wirklich Fahrt aufnimmt, ist es zudem notwendig, in einer „Task-Force Deutschlandtakt“ die kommenden Schritte vorzubereiten und zu koordinieren. Hierzu zählen insbesondere:

  • Evaluierung des 3. Fahrplanentwurfes vor allem mit Blick auf SPNV und Schienengüterverkehr
  • Definition der Etappierungen
  • Sicherstellung der Finanzierung der Maßnahmen durch Bund und Länder
  • Vorbereitung eines Bundesnetzplans
  • Abstimmung mit dem Bundesmobilitätsgesetz

„Die „Task-Force Deutschlandtakt“ sollte umgehend durch die neue Bundesregie-rung eingerichtet werden und die zentralen Stakeholder auf Augenhöhe mit einbeziehen. Im weiteren Zeitablauf ist zu entscheiden, in welcher institutionalisierten Form die künftige Verkehrs- und Mobilitätsplanung sowie deren Realisierung umgesetzt werden soll“, so Henckel abschließend.

Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Böttger finden Sie hier.

Hessen flächendeckend bei Mobility inside

„Wir freuen uns, mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft nun bereits 13 Gesellschafter dabei zu haben. Hessen ist jetzt sogar als erstes Bundesland komplett im Projekt eingebunden: In Mittel- und Nordhessen über die Gesellschafter RMV und NVV, und in Südhessen fließt der VRN-Tarif über die Gesellschafter rnv und DB Regio Rhein-Neckar ein“, so Britta Salzmann, Geschäftsführerin von Mobility inside. „Der erste Schritt ist eine White-Label App für alle Partner, gefolgt von Schnittstellenanbindungen, die die Funktionen von Mobility inside in den bestehenden Partner-Apps verfügbar machen.“ Jörg Puzicha, ebenfalls Geschäftsführer von Mobility inside, ergänzt: „Mit Mobility inside schaffen wir nicht nur eine gemeinsame Plattform für Auskünfte und Vertrieb für Bus und Bahn; das Projekt will auch den Durchbruch weiterer innovativer Angebote beschleunigen. Ein Beispiel sind technische Komponenten bei der On-Demand-Mobilität. So kann Mobility inside einen unverzichtbaren Beitrag leisten, dass die Branche schneller neue Angebote zur Mobilitätswende umsetzen kann.“

Erste Version von Mobility inside 2022

Die erste Version von Mobility inside wird im Frühjahr 2022 als White-Label App für die Gesellschafter stufenweise in die App-Stores gestellt. Sie wird Fahrten zum Regeltarif im ÖPNV der teilnehmenden Regionen anbieten und wird zudem ein multimodales Routing mit Bike-, Scooter- und Car-Sharing umfassen. Schrittweise wird diese Version um Funktionen und Partner (darunter die Nah- und Fernverkehrstarife der Deutschen Bahn) erweitert und schließlich auf die komplette ÖPNV- und Mobilitätsbranche ausgerollt.

„Digitalen Angeboten gehört die Zukunft“, so Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds und zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von Mobility inside. „Im RMV haben wir kürzlich erfolgreich den rein digitalen PrepaidRabatt eingeführt und bieten in unserer App jetzt schon Fahrkarten in andere Regionen wie Unterfranken ebenso wie für den DB-Fernverkehr. Wir werden bei der Digitalisierung weiterhin vorne dabei sein und planen, noch im nächsten Jahr die bundesweiten Vernetzungs-Funktionen von Mobility inside in die RMV-App zu integrieren.“

Viele unserer Fahrgäste nutzen nicht nur das Angebot von Bus und Bahn in Nordhessen, sondern darüber hinaus. Oft werden diese Wege mit Leihrädern oder Carsharing kombiniert. Das alles bietet dann zukünftig Mobility Inside aus einer Hand – in einer App. Mit dem Beitritt des NVV als Gesellschafter von Mobility Inside verbessern wir für unsere Kunden den Service durch die bundesweite Vernetzung ab Frühjahr 2022, denn dann wird es auch in Nordhessen an den Start gehen“, so Steffen Müller, Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbunds.

Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, ergänzt: „Gerade unsere Tarifreform zum 1.1.2022 stärkt den digitalen Weg für unsere Kunden, nicht nur mit VRN-Fahrkarten, sondern durch Mobility inside darüber hinaus deutschlandweit bei den teilnehmenden Partnern und in deren Verbundgebiet mobil zu sein.“

Über Mobility inside

Nur eine einzige App für alle Reisen mit Bus, Bahn und Sharing-Angeboten – und das deutschlandweit. Das ist das Ziel des branchenweiten Vernetzungsprojekts Mobility inside. Eine digitale Plattform verknüpft Fahrplaninformationen, Tarife und die Abrechnung. Fahrgäste profitieren dann von „Informieren, Buchen und Bezahlen“ aus einer Hand. Rund 200 Akteure, vom privaten und öffentlichen Verkehrsunternehmen bis hin zu Bürgerbusvereinen, haben im Vorfeld ihr Interesse an einer Partizipation bekundet. Im Herbst 2019 wurde Mobility inside als Gesellschaft gegründet und ein mehr als einjähriger Test eines App-Piloten mit rund 2.000 Fahrgästen gestartet.

Innerhalb des Projekts verantworten die Stadtwerke München insbesondere das Routing, also die Fahrtenbildung. Der RMV stellt das Hintergrundsystem für die Ausgabe von Fahrkarten und deren Abrechnung zur Verfügung, und die DB-Tochter Mobimeo bringt ihr Know-how zur Gestaltung des Frontends der Apps sowie der Schnittstellentechnik ein.

Die 13 Mobility inside-Gesellschafter

Aktiv Bus Flensburg, Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), Bentheimer Eisenbahn, Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA), Deutsche Bahn, Dortmunder Stadtwerke (DSW 21), Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), Mainzer Verkehrsgesellschaft (Mainzer Mobilität), Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV), Rhein-Neckar Verkehr (rnv), Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Stadtwerke München (SWM), Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG).