Zum zweiten Mal lud die Boxx Intermodal Logistics – die Logistiktochter der Warsteiner Brauerei – gemeinsam mit dem Mitgesellschafter der Thielemann Group sowie den weiteren Partnern Fr. Meyer´s Sohn, der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE), dem Port of Hamburg, den Anschluss Bahn Profis zur Warsteiner Schienenkonferenz in die Warsteiner Welt. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Lösungen für einen zuverlässigen und nachhaltigen Gütertransport und den Vorteilen des Schienen- und kombinierten Verkehrs gegenüber dem Straßentransport. Neben Fachvorträgen bot die Konferenz Raum für den persönlichen Austausch sowie die Besichtigung der Warsteiner Brauerei bei der eine Begehung des Containerterminals natürlich nicht fehlen durfte.

Das gemeinsame Verständnis von qualitativ hochwertigem Schienengüterverkehr und den Möglichkeiten vom Warsteiner Containerterminal, der 2005 in Betrieb genommen wurde, stellten Wolfgang Rüsing, Head of Railway der BOXX, und Detlef Berndt, Geschäftsführer der Westfälischen Landeseisenbahn, gemeinsam vor. Seit der Inbetriebnahme wird von Warstein nach München und von dort weiter nach Verona gefahren sowie seit nun zehn Jahren mehrmals die Woche mit Ganzzügen zum Hamburger Hafen, wo die Container dann verschifft werden.

Dabei werden rund 90 Prozent der Strecken sowohl nach München als auch Hamburg mit einer E-Lok bewältigt. In diesem Jahr kommt noch eine Erweiterung des Angebots hinzu: Ab Mitte diesen Jahres nimmt die BOXX den Duisburger Hafen in ihr Netz mit auf. Mit der Erweiterung West wird der weltweit größte Binnenhafen angefahren, von dem aus die ARA Häfen – also Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen – sowie Berlin und weitere Ziele, angeschlossen sind. Ein weiterer Vorteil der BOXX sind die kurzen Entscheidungswege innerhalb des Unternehmens sowie das flexibel Verfügbare Containerterminal, das eine autarke Planung und eine hohe Zuverlässigkeit im Tagesgeschäft ermöglicht.

Einen praxisnahen Einblick in die Kundenperspektive bot der gemeinsame Vortrag von Patrick Lamke von KiK und Pascal Wieleba, von dem global agierenden Speditions- und Logistikunternehmen Fr. Meyer’s Sohn, in dem die Anforderungen des Handels an zuverlässige, flexible und transparente Schienenverkehre beleuchtet wurden. Anhand konkreter Beispiele wurde gezeigt, wie strategische Partnerschaften zwischen Verladern und Logistikdienstleistern dazu beitragen können, auch bei Volumensprüngen oder externen Störungen stabil handlungsfähig zu bleiben, hierbei spielt auch die Flexibilität der BOXX und des Containerterminals in Warstein eine wichtige Rolle.

Ergänzt wurde das Programm durch weitere Beiträge unter anderem von Infront Consulting, den AnschlussBahnProfis sowie durch eine Keynote des Piloten und Redners Philip Keil, der Parallelen zwischen Führung im Cockpit und Entscheidungsfindung unter Unsicherheit zog.

Damit bot die Konferenz einen ganzheitlichen Blick auf erfolgreiche Rail- und Intermodalprojekte – von Infrastrukturförderung über operative Exzellenz bis hin zu Leadership-Fragen.

„Erfolgreicher Schienengüterverkehr entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch klare Zuständigkeiten, verlässliche Partnerschaften und den Willen, Verantwortung entlang der gesamten Transportkette zu übernehmen. Genau diesen Anspruch verfolgen wir mit der BOXX – sowohl operativ im Tagesgeschäft als auch als Gastgeber dieser Konferenz“, betonte Andreas Gronover, Managing Director der BOXX Intermodal Logistics.

 

Quelle: Warsteiner Brauerei
Fotos: Berthold Linn/Die Wolff Werbeagentur