Aktuelle Ausgabe

Privatbahn Magazin Mai/Juni 2020

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Titelstory

Lebensretter auf der Schiene

 

Krisen bringen oft dasBeste in Mensch und Gesellschaft zum Vorschein,  soauch in der Technik. Die Schiene hat während der Corona-Pandemie ihrenWert bewiesen, besonders in Sachen Gütertransport: imVerhältnis zur Straße wenig Personal, das bestens geschütztwerden kann, dazu eine Umschlagmenge und Effizienz pro Fahrzeug,mit der kein Lkw je mithaltenkönnte. Doch auch in einem Bereich, in dem die Bahn bisher nicht zutage trat, hat sie sich bewährt: beim Krankentransport von Corona-Patienten. In Frankreich bringen TGV der Staatsbahn SNCF Intensivpatienten von den überlasteten Ballungsgebieten inKrankenhäuser imWesten und Südwesten, die ausreichend Kapazitäten haben. Aufgrund derGeschwindigkeitwerden Krankentransporte oft über den Luftweg abgefertigt. Doch auch hier zeigt sich derVorteil der Schiene –mit hohen Kapazitäten und einer extremruhigen Fahrlage. Die imkünstlichenKoma liegendenn Patienten ruhen auf Tragen über den Sitzen im TGV. Dasmedizinische Gerät kann bequem darunter platziert werden. Und auch derTGVist schnell:
Nach zwei bis drei Stunden sind die Patientensicher am Ziel angekommen und können weiter behandelt werden.

Das Begleitpersonal ist dabei ebenso sicher wie die Schwerkranken. Es ist ein einmaliges Projekt in der G eschichte der Eisenbahn, die sich hier als wahrer Lebensretter erweist. SNCF, Lokführer,Begleitpersonal: Alle helfen Hand in Hand und freiwillig, um die Krise gemeinsam zu überwinden.Mehr als 600 Personen wurden so schon überführt, viele von ihnen verdanken der Aktion ihr Leben. Und sollte eine weitere Infektionswelle losbrechen, ist der TGV bereit.

Den kompletten Artikel zum finden Sie im Privatbahn Magazin 03/2020 ab Seite 8.

Bild: SNCF