maintenance München: Zweite Ausgabe legt kräftig zu
Die maintenance München hat ihre erfolgreiche Premiere in 2025 bestätigt: 140 Aussteller präsentierten am 14. und 15. Oktober Lösungen für eine leistungsfähige, digitale und nachhaltige Instandhaltung. 1.930 Besucher nutzten die Fachmesse zum Austausch, für neue Impulse und konkrete Kontakte. KI, Daten und Anlagenverfügbarkeit prägten das Programm. Der Blick geht nun nach Dortmund: Am 24. und 25. Februar 2027 kommt die Branche dort wieder auf der Leitmesse zusammen.
Die maintenance München hat sich bei ihrer zweiten Ausgabe als Treffpunkt für die industrielle Instandhaltung im Süden Deutschlands etabliert. Am 14. und 15. Oktober 2026 kamen Fachbesucher und Aussteller zusammen, um Lösungen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Premiere im Vorjahr hatte gezeigt, dass der Markt ein spezialisiertes Angebot in der Region wünscht. Die zweite Ausgabe knüpfte daran an und entwickelte das Format weiter. 140 Aussteller trafen auf 1.930 Besucher. Damit hat die Messe ihre Ausstellerzahl gegenüber dem Vorjahr – damals waren 115 Unternehmen dabei – deutlich ausgebaut.
“Die maintenance München ist für uns eine hervorragende Gelegenheit, unsere Bestandskunden persönlich zu treffen, aktuelle Projekte zu besprechen und neue Anforderungen frühzeitig zu erkennen. Dieser direkte Austausch stärkt unsere Kundenbeziehungen nachhaltig.“ – Robert Schedel, Ingenieur, SEW-EURODRIVE.
Auch bei den Besucherzahlen wurde die Premiere übertroffen. Die Bandbreite reichte von Anbietern digitaler Lösungen über Spezialisten für Inspektion und technische Services bis zu Unternehmen aus der klassischen Instandhaltung. Für Fachbesucher bot sich damit ein umfassender Überblick über Produkte und Dienstleistungen entlang des gesamten Instandhaltungsprozesses.
“Der persönliche Austausch mit Fachkollegen und Branchenexperten auf der maintenance München ist für mich ein großer Mehrwert. Ich gewinne Einblicke darin, wie andere Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen umgehen, und kann meine eigenen Erfahrungen und Lösungsansätze teilen.“, Johannes Kiening, Technischer Leiter, Landbäckerei Ihle GmbH & Co. KG.
“Ich schätze es, dass ich meinen Messebesuch gut planen und die Zeit vor Ort sinnvoll nutzen kann. So erhalte ich innerhalb eines Tages einen kompakten Überblick über relevante Themen und kann mich anschließend wieder meinem Tagesgeschäft widmen. “, Roland Kurz, Geschäftsführer, Dynamap GmbH.
Viele Unternehmen waren bereits 2025 in München vertreten, hinzu kamen neue Aussteller. Gemeinsam zeigten sie, wie sich datenbasierte Instandhaltung und Predictive Maintenance im betrieblichen Alltag einsetzen lassen – und wie sich Anlagenverfügbarkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit verbessern können. Die Messe machte deutlich: Digitale Werkzeuge entfalten ihren Nutzen dann, wenn sie mit fundiertem Anlagenwissen und praxisnahen Prozessen zusammenwirken.
KI, Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Mittelpunkt
Inhaltlich standen KI- und datenbasierte Instandhaltung, die frühzeitige Erkennung und Vermeidung von Anlagenausfällen sowie die Digitalisierung und Effizienzsteigerung von Instandhaltungsprozessen im Mittelpunkt. Fachbesucher konnten sich über unterschiedliche Ansätze informieren – von der Erfassung und Auswertung von Betriebsdaten bis zur vorausschauenden Planung von Wartungsmaßnahmen. Weitere Schwerpunkte waren Anlagenverfügbarkeit, Nachhaltigkeit, Lifecycle Management, Fachkräftemangel und technische Inspektion.
Auch Verbände, Forschungs- und Netzwerkeinrichtungen brachten ihre Perspektiven ein. Mit dabei waren unter anderem AFSMI German Chapter e.V., FIR der RWTH Aachen, FVI e.V., Strategische Partnerschaft Sensorik e. V., SMC der Fraunhofer -Institute und TUM iwb. Ihre Beiträge ergänzten das Angebot der Aussteller um fachliche Einordnung und Austausch zu aktuellen Herausforderungen der Branche.
Instandhaltungspreis: die Community stimmt ab
Nächster Halt: maintenance 2027 in Dortmund
Am 24. und 25. Februar 2027 geht die Leitmesse für industrielle Instandhaltung maintenance in Dortmund in die nächste Runde. Sie findet erneut gemeinsam mit der PUMPS & VALVES statt. Die Verbindung der beiden Fachmessen hat sich bewährt: Sie eröffnet Ausstellern und Besuchern wertvolle Synergien rund um den zuverlässigen Betrieb industrieller Anlagen. 2027 kommen außerdem erneut die Messen L&A und EMPACK hinzu. Mit einem erweiterten Angebot wird das Messequartett größer denn je.
Quelle/Fotos: Easyfairs Deutschland GmbH
