Bild: Deutsche Bahn AG / Max Lautenschläger

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte Bahnchef Richard Lutz im Oktober aufgefordert, bis 14. November Vorschläge zu unterbreiten, wie es mit der DB weitergehen solle. Lutz sieht den bundeseigenen Konzern in seiner Antwort auf einem guten Weg – auch wenn das Unternehmen bei langfristigen Zielen noch eine „weite Reise“ vor sich habe. So zitiert die Deutsche Presse-Agentur den Bahnchef aus seinem Brief an Verkehrsminister Scheuer.

So seien die Züge seien pünktlicher geworden, außerdem werde die Bahn 2019 mehr Personal einstellen als geplant. Ferner soll der Fahrplan ausgeweitet werden und auf verschiedenen wichtigen Strecken mehr Züge unterwegs sein. Lutz gesteht jedoch ein, dass die Gütersparte das Sorgenkind bleibt.

Scheuer bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch, dass die Antwort des Bahn-Vorstands alle in den vergangenen Monaten innerhalb der Koalition diskutierten Themenfelder aufgegriffen habe. „Ein „Weiter so“ dürfe und werde es nicht geben“, habe Lutz selbst in seinem Brief versichert.

In seinem Antwortbrief schreibt Lutz, dass der Konzern mit der neuen Strategie „Starke Schiene“ ein Konzept vorgelegt und Umsetzungen auf den Weg gebracht habe. Allerdings sei eine massive Investition in die Schiene nötig. Dies gelte sowohl für Infrastruktur als auch für Werkstätten und Personal. Bis zum Jahresende erwartet die Bahn 24.000 Einstellungen – mehr als geplant.

Die Gütersparte der DB, DB Cargo soll stabilisiert werden durch mehr Mitarbeiter, eine bessere Qualität und weitere Investitionen. „Zur Wahrheit“ gehöre laut Lutz allerdings auch, dass bei DB Cargo eine weitere Ergebnisverschlechterung abzusehen sei.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, dpa