Nach einem Dialog mit der Industrie wird der Zeitplan für die Einführung des neuen ERTMS-Signalsystems um zwei Jahre verlängert. Die Kosten für die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket bleiben unverändert.

Die Einführung von ERTMS erfordert Milliardeninvestitionen für Infrastrukturbetreiber und Verkehrsunternehmen. Nach einer gemeinsamen Bewertung und um den Parteien zu ermöglichen, Fahrzeuge auslaufen zu lassen, neue Fahrzeuge zu kaufen und bestehende Fahrzeuge umzurüsten, hat Trafikverket den Fahrplan zur Einführung von ERTMS in Südschweden angepasst.

„Wir stehen in ständigem Dialog mit den Interessengruppen der Bahnindustrie und kümmern uns um deren Beiträge zu unserer Arbeit. Wir müssen uns auch auf andere laufende Infrastrukturprojekte im schwedischen Verkehrsamt beziehen“, sagt Patrik Assarsjö, der bei Trafikverket für die Modernisierung der Eisenbahn in Schweden verantwortlich ist. „Wir schaffen einen zusätzlichen Puffer für die Umsetzung.“ Die Entscheidung bedeutet, dass der Beginn der Arbeiten im Jahr 2023 gleich bleibt, das Ende aber um zwei Jahre auf das Jahr 2029 verlängert wird.

„ERTMS ist ein großes und komplexes Projekt, das noch einige Jahre dauern wird, und wir müssen uns der Realität anpassen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der sorgfältigen Arbeit zu den Anpassungen,“ sagt Patrik Assarsjö. „Der neue Zeitplan bietet der Branche und uns noch bessere Voraussetzungen für einen reibungslosen Roll-out.“

Quelle, Bild: Trafikverket