Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) lehnt die mögliche Einführung einer Rente mit 69 ab. Entsprechende Planspiele waren zuvor aus dem Bundesfinanzministerium bekannt geworden. Scheinbar sollen damit bestehende Finanzierungslücken gestopft werden. „Das ist keine solide Ausrichtung der Altersversorgung“, sagt die stellvertretende EVG-Vorsitzende Regina Rusch-Ziemba. Es gehe darum, Unternehmen und Arbeitsplätze so auszurichten, dass Menschen ihre Tätigkeit möglichst lange gesund ausüben könnten. „Das geht aber nicht, in dem man alle paar Jahre einfach das Renteneintrittsalter hoch setzt“, sagt die stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende. Statt weiter zu kürzen, müsse der Kern des demografischen Wandels angegangen werden.