Die besten Projekte des deutschlandweiten Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ wurden heute in Berlin ausgezeichnet. Die Siegerteams kommen aus Leipzig, München und Stuttgart.

Den ersten Preis gewannen drei Auszubildende aus Leipzip, Weimar und Magdeburg, die für eine Wanderausstellung hochwertige Portraits von Reisenden mit multikulturellem Hintergrund auf Bahnhöfen erstellt haben.

Der zweite Preis ging in diesem Jahr an eine zehnköpfige Gruppe aus München. Die Jugendlichen organisierten eine Benefizveranstaltung am Münchner Hauptbahnhof, für die sie unter anderem Roberto Blanco und Jürgen Drews gewinnen konnten. Der Erlös der Veranstaltung wird der Dominik Brunner Stiftung zufließen.

Als Dritte ausgezeichnet wurden drei Azubis aus Stuttgart. Sie haben vier Schulklassen der Jahrgangsstufe fünf und sechs, in denen es viele Schüler mit Migrationshintergrund gibt, zu einem Erlebnistag im Stuttgarter Bahnhof eingeladen. Unter anderem haben die Jugendlichen bei einer klassenübergreifenden Bahnhofsrally den Bahnhof kennengelernt und konnten sich ein Bild der verschiedenen Berufsbilder bei der Bahn machen.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, zeigte sich von allen acht prämierten Projekten begeistert: „Ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht und erfreut über die Kreativität und das enorme Engagement, das unsere jungen Mitarbeiter im Rahmen dieses Projekts an den Tag legen. Auch die diesjährigen Teilnehmer haben in ihren Beiträgen gezeigt, in welch vielfältiger Weise man sich für Zivilvcourage und gegen Diskriminierung einsetzen kann. Wir brauchen mehr solcher Beiträge für einen respektvollen und friedlichen Umgang miteinander.“