Die Bundesregierung geht unverändert davon aus, 80 Prozent der nach Gegensteuerung durch den DB-Konzern verbleibenden Corona-Schäden in Form einer Eigenkapitalerhöhung bei der Deutschen Bahn AG (DB AG) auszugleichen. So heißt es in der Antwort (19/23674) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23039). Die Regierung warte das Ergebnis der beihilferechtlichen Prüfung der Europäischen Kommission zur Eigenkapitalerhöhung der DB AG ab. Unabhängig davon würden die von der DB AG zugesagten internen Gegensteuerungsmaßnahmen umgesetzt. Ein Ausbleiben der Eigenkapitalerhöhung könnte nach Auffassung der Bundesregierung „die Refinanzierungsmöglichkeiten und -kosten der DB AG am Kapitalmarkt verschlechtern“.

Quelle: Deutscher Bundestag; Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben