Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) setzt sich mit dem Sechs-Punkte-Programm „Deutschland Mobil 2030“ dafür ein, die Verkehrswende in Deutschland endlich zu gestalten. Um die großen Herausforderungen im Klimaschutz und bei der Luftreinhaltung zu meistern, sind aus Sicht des Verbandes im Koalitionsvertrag der kommenden Bundesregierung konkrete Maßnahmen und Ziele einer Verkehrswende zu verankern.  Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung in Hannover diskutieren derzeit rund 800 Vertreterinnen und Vertreter aus der Verkehrsbranche über die Maßnahmen und Ziele von „Deutschland Mobil 2030“. Dabei geht es im Kern um die entscheidende Frage, wie die oft propagierte Verkehrswende in Deutschland endlich in die Tat umgesetzt werden kann. In seiner verkehrspolitischen Rede am Eröffnungstag der Jahrestagung fasste VDV-Präsident Jürgen Fenske die sechs Punkte aus „Deutschland Mobil 2030“ so zusamment:
1. Kommunalen ÖPNV stärken durch:
• Ein Programm zur Auflösung des Sanierungsstaus in Höhe von 4,6 Mrd. EUR.
• Verdoppelung der Mittel nach dem Bundes-GVFG und Dynamisierung der Mittel.
• Wiedereinführung der Busförderung zur Stabilisierung des ÖPNV im ländlichen Raum.

2. Erhaltungs- und Wachstumsinvestitionen fürs Schienennetz zur Umsetzung des BVWP 2030 erhöhen

3. Wettbewerbsnachteile für den Schienengüterverkehr beseitigen durch:
• Netzinvestitionen und Elektrifizierung von Strecken,
• Entlastung bei den Trassenentgelten,
• Beseitigungen von Kostenbelastungen bei den Energiesteuern.

4. Entwicklung einer nationalen Mobilitätsplattform.

5. Smart mobility und Digitalisierung zur Verknüpfung der Verkehrsträger.

6. Fortsetzung der Förderung für Elektromobilität beim Bus und der Ladeinfrastruktur.

Jürgen Fenske abschließend: „Wer wirklich mehr öffentlichen Personenverkehr und mehr Güter auf die Schiene bringen will, der muss Farbe bekennen und in der neuen Bundesregierung die Weichen in die richtige Richtung stellen.“