VPI-Symposium 2022

Das 12. VPI-Symposium am 11. Januar 2022 stellt den aktuellen Stand der Entwicklung rund um die Digitale Automatische Kupplung in den Mittelpunkt. Wo stehen wir bei diesem Jahrhundertprojekt für Automatisierung, Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Schienengüterverkehr? Das digitale Symposium gibt ein Update zu den Entwicklungen des letzten Jahres. Was bewegt Wagenhalter, Verlader, EVU, Werkstätten beim Thema? Der VPI hat die unterschiedlichen Stakeholder befragt. ExpertInnen werden Rede und Antwort stehen zu den Themenfeldern Technik, Migration, Kosten/Nutzen und Finanzierung.

Veranstaltungsprogramm und Livestream finden sich hier.

Das Symposium wird erstmals simultan ins Englische übersetzt. Der VPI möchte damit auch internationalen InteressentInnen die Teilnahme ermöglichen.

Quelle/Grafik: VPI

PriMa Express 21/21 erschienen!

Die Themen sind u.a.:

  • Verkehrspolitik: Rechnungshof ermuntert neuen Bundestag zu Bahnreform II
  • Personenverkehr: Rekord-Pünktlichkeit im Corona-Jahr 2020
  • Bahnpolitik: Vorfahrt für Elektrifizierungsvorhaben
  • Bahntechnik: S-Bahn lernt automatisches Fahren
  • Digitalisierung: Telematik-Module für Innofreight-Flotte

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Nexxiot und Arkema: Zukunft des Chemietransports

Arkema, der französische Hersteller für Spezialmaterialien, setzt ab sofort auf die Expertise des Schweizer Trade-Tech-Pioniers Nexxiot. Die beiden Unternehmen haben sich zusammengetan, um Arkemas Isotank- (Tankcontainer) und Eisenbahngüterwagenflotte mithilfe der hochmodernen Nexxiot-IoT-Geräte und der intelligenten Cloud-Plattform zu digitalisieren. Arkemas Kunden haben nun Zugriff auf eine Ende-zu-Ende-Transparenz, mit der sie Qualitätsstandards entlang der Lieferkette verbessern können.

Innovative Unternehmen wie Arkema möchten mit neuartigen Lösungen in der Logistik einen Mehrwert für ihre Auftraggeber schaffen. Jean-Marc Viallatte, Vice President Supply Chain Group bei Arkema, kommentiert: „Wir wissen, dass unsere Kunden auf ein Höchstmaß an Effizienz, aber vor allem Sicherheit beim Warentransport vertrauen. Sie erwarten Transparenz von dem Moment, indem sie einen Auftrag erteilen, bis zu der Sekunde, in der die Frachtausgeliefert wird. Wir glauben, dass wir durch die Überwachung des Standorts und anderer kritischer Frachtparameter, darunter Erschütterungsereignisse, Temperatur, Druck und Füllstände, die Anforderungen der Kunden viel besser erfüllen können.“

Die Nexxiot-Technologie wird dabei in umfassendere Digitalisierungsinitiativen integriert und schafft so ein tiefergehendes Verständnis zum Prozessablauf für die Anwender. Arkemas ambitioniertes Vorhaben kombiniert Sensoren einerseits und Business Intelligence andererseits, um weit mehr als eine reine Standortverfolgung zu ermöglichen. „Wir arbeiten an der Bereitstellung von prädiktiven, datenbasierten Diensten, um das Vertrauen, die Sicherheit und den Schutz als Teil unserer gesamten digitalen Transformationsstrategie zu erhöhen“, fügt Jean-Marc Viallatte hinzu.

Stefan Kalmund, CEO von Nexxiot, erklärt dazu: „Ein besserer Transport bedingt einen besseren Service für den Kunden – sei es der Empfänger oder Eigentümer der Fracht. Die Daten werden mit der leistungsstarken Machine-Learning-Software von Nexxiot verarbeitet, um die Ergebnisse entlang der Lieferkette kontinuierlich zu verbessern. So werden die Leerlaufzeiten der Flotte reduziert und das Vorgehen von Transportpartnern wie Spediteuren überwacht. Letztendlich führen diese datenbasierten Möglichkeiten zu qualitativ hochwertigeren Prozessen, attraktiveren Preisen und einer besseren Erfahrung für den Auftraggeber. So überzeugen wir unsere Kunden.“

Für die Chemiebranche ist dies eine große Veränderung. Bisher waren die chemischen Güter nach Verlassen des Werks in der gesamten Transportkette von Drittanbietern abhängig. Mit Nexxiots Globehopper, dem IoT-Gateway-Gerät, und der Integration und Analyse seiner Cloud-Plattform, wird es jetzt möglich, kontinuierliche Verbesserungen und damit auch Wertsteigerungen zu schaffen. Die Kundenerfahrung von Arkema wird erheblich verbessert, ebenso wie die Effizienz und Nachhaltigkeit der Lieferkette.

Quelle/Grafik: Nexxiot

VPI: Vorsitzender Malte Lawrenz im Amt bestätigt

Die Delegierten der digitalen Mitgliederversammlung des Verbandes der Güterwagenhalter in Deutschland e.V. bestätigten einstimmig Malte Lawrenz für weitere drei Jahre im Amt des Vorsitzenden. „Ich freue mich, den Verband in einer Zeit zu führen, in der der Sektor allseits politischen Rückenwind spürt. Wir werden weiter engagiert daran arbeiten, Innovation und Effizienz auf die Schiene zu bringen“, sagte Malte Lawrenz vor den Delegierten. Im Fokus stünde, Projekte wie die Digitale Automatische Kupplung mit Nachdruck voranzutreiben, so Lawrenz. Aber auch mit Serviceangeboten wie dem VPI European Maintenance Guide und seinem Modul zum Datenaustausch zwischen Wagenhaltern und Werkstätten wolle der Verband die Digitalisierung der Instandhaltungsaufgaben europaweit forcieren. „Politische Interessenvertretung und gute Serviceleistungen für unsere Mitgliedsunternehmen bleiben auch künftig die beiden Säulen des Verbandes“, unterstrich Lawrenz.

Ebenfalls zur Wahl standen auf der Mitgliederversammlung die 16 Mitglieder des Beirats des VPI. Jürgen Hüllen, ehemals VTG AG und heute als Berater tätig, scheidet turnusgemäß aus dem Gremium aus. Die Delegierten bestätigten anschließend den Beirat in seiner aktuellen Zusammensetzung, der nun 15 Mitglieder sowie fünf ständige Gäste umfasst. Hüllen beendet damit seine über 20 Jahre währende aktive Zeit im VPI, dem er von 2003 bis 2012 vorstand. Er prägte in diesen Jahren die Entwicklung des Verbandes entscheidend mit. In seine Amtszeit als Vorsitzender fiel unter anderem der Aufbau und die Entwicklung des VPI Instandhaltungsleitfadens, der zum europäischen Standard für hochwertige Instandhaltung avanciert ist. Hüllen wird sich weiter im Technischen Innovationskreis Schienengüterverkehr TIS, der Practice Group des Sektors, engagieren.

Infos zur Zusammensetzung des Beirats finden Sie im aktuellen Jahresbericht 2020/21.

Quelle/Foto: VPI

PriMa Express 5/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Personennahverkehr: Alstom soll 34 Triebzüge für LNVG-Fahrzeugpool liefern
  • Regulierung: Länder wollen Rahmenverträge forcieren
  • Verkehrspolitik: Über DB-Kapitalspritze wird offiziell verhandelt
  • Corona-Krise: Beitrag des ÖPNV zum Infektionsgeschehen gering
  • Digitalisierung: Länder fordern EU-Geld für ETCS-Bordgeräte

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Deutscher Mobilitätspreis 2021 startet

Der Deutsche Mobilitätspreis geht in die neue Runde. Unter dem Motto „intelligent unterwegs: Daten machen mobil“ suchen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ab sofort innovative Leuchtturmprojekte und kreative Ideen, die das Potenzial von Daten, Datentausch und Datenveredelung für die Mobilität von morgen nutzen.

Dabei stehen Güter- und Personenverkehr gleichermaßen im Fokus. Wie können geteilte Daten helfen, bedarfsgerechtere Mobilitätsangebote zu schaffen? Wie können wir Daten aus verschiedenen Quellen bündeln, um Lieferketten zu optimieren und die Kapazitäten noch effizienter zu nutzen? Wie können bessere Wettervorhersagen mit KI-Anwendungen zu passgenaueren Verkehrsangeboten beitragen? Welche Änderungen der Verkehrsströme werden aufgrund von Homeoffice dauerhaft bleiben und wie können wir diesen gerecht werden? Bis zum 29. März 2021 können sich Zukunftsmacher hier bewerben.

Bundesminister Andreas Scheuer: „Daten sind der Schlüssel zu einer modernen Mobilität. Intelligent genutzt und verknüpft bieten sie eine Riesenchance: Wir können künftig deutlich effizienter, klimafreundlicher und zugleich komfortabler unterwegs sein. Digitale Kommunikation und Prozesse werden ebenfalls zu einer neuen Form der Mobilität. Mithilfe von Daten entwickeln wir den Personenverkehr weiter – genauso wie die Gütertransporte. Wir können zum Beispiel Leihfahrrad, Straßenbahn und Carsharing perfekt aufeinander abstimmen. Wir können Lieferverkehre optimieren, freie Kapazitäten zusammenlegen, Leerfahrten vermeiden. Und natürlich macht die Digitalisierung vieles möglich, was bis vor kurzem noch undenkbar war. Deshalb suchen wir Euch, Eure Kreativität, Eure Phantasie, Euern Erfindergeist, Eure Tatkraft, Eure Geschicklichkeit – kurz: Eure Ideen und Konzepte. Reicht sie ein beim Deutschen Mobilitätspreis, damit wir gemeinsam Zukunft gestalten – und Mobilität, die begeistert!“

Gesucht werden sowohl Ideen von Profis als auch Ideen von weniger erfahrenen Zukunftmachern. Auf die Idee kommt es an! Für bereits erfolgreich umgesetzte Leuchtturmprojekte und erstellte Prototypen gibt es den Best-Practice-Wettbewerb. Teilnehmen können hierbei Unternehmen, Startups, Städte und Gemeinden, Universitäten oder Forschungsinstitutionen, die ihren Sitz in Deutschland haben.

Der Ideenwettbewerb wendet sich direkt an alle Bürger. Gesucht wer-den kreative Impulse und Visionen zum Wettbewerbsthema. Alle Ideen und Konzepte können eingereicht werden, die zeigen, wie durch den intelligenten Einsatz von Daten Mobilität noch effizienter, ökologischer oder bedarfsgerechter gestaltet werden kann. Die besten drei Ideen werden mit einem Gesamtpreis von insgesamt 6.000 Euro honoriert.

Eine Expertenjury wählt die zehn innovativsten Best-Practice-Leuchtturmprojekte und die drei kreativsten Ideen aus der Bevölkerung aus. Außerdem wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Sonderpreis in der Kategorie „bürgerschaftliches Engagement im Mobilitätsbereich“ vergeben.

Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) und Präsident des Deutschland – Land der Ideen e. V.: „Die Digitalisierung der Mobilität nimmt rasant an Fahrt auf. Das wird besonders während der Corona-Pandemie deutlich. Die intelligente Nutzung von Daten bildet die Grundlage, um diesen Wandel gestaltend voranzutreiben und somit den Standort Deutschland auch weiterhin international wettbewerbsfähig zu halten. Der Deutsche Mobilitätspreis leistet dafür einen wichtigen Beitrag.“

Mit dem Deutschen Mobilitätspreis machen die Initiative „Deutsch-land – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur intelligente Mobilitätslösungen und digitale In-novationen öffentlich sichtbar. Folgende Partner unterstützen den Wettbewerb: Deutsche Bahn, VDV, Siemens Mobility.

Quelle/Foto: BMVI

PriMa Express 4/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Corona-Grenzschließungen schlagen auf Eisenbahn-Personenverkehr durch
  • Güterverkehr: Neue Technik für nicht kranbare Sattelauflieger
  • Infrastruktur: Harsche Kritik an DB-Winterdienst
  • Bahnlärm: Mittel für Lärmsanierung 2020 erstmals ausgeschöpft
  • Digitalisierung: Kein Geld für ETCS-Bordgeräte

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PriMa Express 2/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Belgische Staatsbahn SNCB-NMBS zieht sich aus Lineas zurück
  • Alternative Antriebe: Trimode-Loks für Rail Operations Groupickets
  • Güterverkehr: Wagenhalter wollen Aufstiegsleitern abschaffen
  • Digitalisierung: BMVI darf ETCS-Bordgeräte fördern
  • Verkehrspolitik: Forderungen der „G8“ für Bundestagswahl

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start GmbH setzt auf zedas®asset

Die Regionalverkehre start GmbH will mit zedas®asset Schritt für Schritt die Vorteile des digitalisierten Flottenmanagements nutzen und unter verschiedenenen Gesichtspunkten optimieren. Bei der Auswahl des passenden Systems war für die start GmbH ein einfach skalierbares System wichtig, mit dem man auch für zusätzliche Verkehrsverträge gerüstet ist. Bereits heute deckt zedas®asset zukünftige Anforderungen der start ab, wie zum Beispiel den Wheelset Analyser, der den Verschleiß der Radsätze prognostiziert und den Invest Manager für langfristige Investitionsprognosen mithilfe unternehmenseigener Daten.

Zukunftsfähiges Flottenmanagement für Schienenfahrzeuge
Die Regionalverkehre Start Deutschland GmbH (start) managt ihre Schienenfahrzeugflotte ab sofort mit zedas®asset. Als Eisenbahnverkehrsunternehmen und 100%ige Tochter der DB Regio AG bietet start zuverlässige und kompetente Inbetriebnahme und Betrieb regionaler Verkehrsnetze. Die ZEDAS GmbH als starker IT-Partner unterstützt start bei der Digitalisierung des Instandhaltungsmanagements und ermöglicht verschiedenste Prognosen durch Advanced Analytics.

Management der Schienenfahrzeugflotte
Neue Anforderungen brauchen neue Lösungen. Die Übertragung der Rechte und Pflichten für den Verkehrsvertrag Dieselnetzes Niedersachsen Mitte an start wurde bei den Aufgabenträgern beantragt. Im Zuge dessen haben start und ZEDAS mit ihrer Zusammenarbeit begonnen. Als künftiger Betreiber des regionalen Schienenpersonennahverkehrs ist start auch zum ersten Mal als ECM (Entity in Charge of Maintenance) für Schienenfahrzeuge und deren Instandhaltung verantwortlich. Die Managementlösung für Schienenfahrzeuge zedas®asset unterstützt die Überwachung und Steigerung der Flottenverfügbarkeit und erleichtert die Instandhaltungsplanung. Die Zustände der Fahrzeuge werden während des gesamten Lebenszyklus unter Berücksichtigung der einwirkenden Stressfaktoren jederzeit aktuell bewertet. start als Betreiber und Instandhalter hat so die Möglichkeit, das Management der Schienenfahrzeuge unter verschiedenen Gesichtspunkten, wie Instandhaltungskosten oder Ausfallzeiten, zu optimieren.

Das Bahn-Know-How der ZEDAS GmbH sowie die technologisch moderne, leistungsstarke Lösung zedas®asset sind ausschlaggebend für die Zusammenarbeit. Mit einem einfach skalierbaren System ist start auch für zusätzliche Verkehrsverträge gerüstet. Alexander Falkenmeier, Geschäftsführer der start: „Uns ist es wichtig, einen zukunftsfähigen Partner an unserer Seite zu wissen. zedas®asset deckt bereits heute zukünftige Anforderungen, wie den Wheelset Analyser für die Radsatzverschleißprognose oder den Invest Manager für langfristige Investitionsplanungen ab.“

Mobile Instandhaltung mittels zedas®asset Smart
Im Initialprojekt ist neben dem Flottenmanagement zedas®asset auch bereits die Einführung der App zedas®asset Smart geplant. Die Anwendung unterstützt die mobile Instandhaltung von Schienenfahrzeugen. Mängel und Störungen können bspw. direkt am Fahrzeug erfasst und per Checkliste abgearbeitet werden. Alle Daten fließen in das zentrale Anlagenmanagement-System zedas®asset zur Zustandsbewertung der Schienenfahrzeuge.

Quelle: zedas; Foto: Pixabay.com

Neuer Eigner für Villmann-Werkstätten

INVEHO, der französische Marktführer für Konstruktion und Instandhaltung von Güterwagen, übernimmt mit Wirkung zum 01. Januar 2021 die Gesellschaftsanteile der Villmann-Gruppe an den Instandhaltungswerkstätten FWB Fahrzeugwerk Brandenburg, FWN Fahrzeugwerk Niedersachswerfen und WBA Waggonbau Altenburg. Eine entsprechende Vereinbarung wurde diese Woche in Berlin unterzeichnet. Die geplante Transaktion unterliegt der Genehmigung der Wettbewerbsbehörde.

„Wir freuen uns, als Mitglied der INVEHO-Werkstattgruppe künftig Teil eines großen europäischen Netzwerks für Instandhaltung zu sein“, sagt Ines Villmann-Doll, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Villmann-Gruppe, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. INVEHO eröffne den Villmann-Werkstätten hervorragende Zukunftsperspektiven. „Mit dieser Entscheidung stärken wir unsere Standorte und erweitern unser Angebot. Mitarbeitende wie Kunden werden von der Zusammenarbeit profitieren“, betont Villmann-Doll.

An insgesamt neun Standorten – sechs in Frankreich und drei in Deutschland – wird die INVEHO-Gruppe künftig Wagenhaltern und Eisenbahnverkehrsunternehmen einen umfassenden Service bieten. „Der Zusammenschluss ist für INVEHO von großer strategischer Bedeutung. Wir etablieren uns damit als das führende europäische Netzwerk für Konstruktion und Instandhaltung von Güterwagen“, hebt der Managing Director von INVEHO, Julien Mathiaud, hervor. Er freue sich darauf, das fundierte Know-how der französischen und deutschen Teams zusammenzuführen. „Der Erfahrungsaustausch wird die Entwicklung innovativer Lösungen für unsere Kunden fördern“, sagt Mathiaud.

Die aktuellen technischen Entwicklungen im Schienengüterverkehr, besonders die Digitalisierung, stellen Werkstätten vor große Herausforderungen und erfordern Investitionen in erheblichem Umfang. Als Mitglied der ERMEWA Group verfügt INVEHO über eine solide Grundlage, um den eingeschlagenen Weg der Modernisierung an allen Standorten konsequent fortzusetzen.

Die Führung der Villmann-Werkstätten verbleibt in den bekannten Händen. Das gilt für die Geschäftsführung durch Ines Villmann-Doll und Bodo Villmann ebenso wie für die Betriebsleitungen an den drei Standorten. Sie werden durch das INVEHO Management-Team unterstützt. Die 450 Mitarbeitenden werden vertragstreu weiterbeschäftigt, die Geschäftsbeziehungen auf der bisherigen Grundlage fortgeschrieben. „Unser Anliegen war es, die Villmann-Werkstätten für die kommenden
Jahre bestmöglich aufzustellen“, sagt Ines Villmann-Doll. Gemeinsam mit INVEHO werde es gelingen, die zukunftsorientierte Entwicklung der Werke fortzuführen und auszubauen.

Über INVEHO
INVEHO ist der französische Marktführer in der Instandhaltung sowie dem Bau von Güterwagen. Das Unternehmen gehört zur ERMEWA Group.
Das Angebotsportfolio umfasst Konzeption und Konstruktion maßgeschneiderter Neuwagen, die Umrüstung von Bestandswagen, die Instandhaltung und Reparatur von Wagen in der Werkstatt oder mobil am Gleis sowie die Radsatzaufarbeitung. INVEHO ist heute für alle bedeutenden Akteure des europäischen Schienengüterverkehrs tätig.
In Frankreich ist INVEHO an sechs Standorten vertreten: Achiet-le-Grand in der Region Hauts-de France, Créteil und Vernou im Großraum Paris, Orval im Departement Cher und Fos-sur-Mer und Miramas im Departement Bouches du Rhône. Das Unternehmen beschäftigt an diesen Standorten aktuell 400 Mitarbeitende und wird 2020

Über die Villmann-Gruppe
Die Villmann-Gruppe ist ein familiengeführter mittelständischer Unternehmensverbund. Geschäftsführende Gesellschafter sind Manfred Villmann, Bodo Villmann und Ines Villmann-Doll. Der Ursprung der Werkstattgruppe für Güterwagen liegt im 1996 erworbenen Fahrzeugwerk
Brandenburg (FWB). Im Laufe der Jahre kamen das Fahrzeugwerk Niedersachswerfen GmbH (2005) und die Waggonbau Altenburg GmbH (2006) hinzu. Heute ist die Villmann-Gruppe der zweitgrößte Anbieter von Instandhaltungsleistungen in Deutschland. An den drei Standorten bietet die Villmann-Gruppe Instandhaltung von Güterwagen – in der Werkstatt und mobil am Gleis. Zum Angebot gehören auch Instandhaltung, Produktion, Lagerung, und Management von Radsätzen, Depots zur Abstellung von Schienenfahrzeugen und die Reinigung von Kesselwagen.
Derzeit beschäftigt die Villmann-Gruppe mehr als 450 Mitarbeitende. Die Gruppe plant für 2020 einen Umsatz von 32 Millionen Euro.