PriMa Express 1/2022 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Alternative Antriebe: Stadler Flirt Akku erzielt Reichenweitenrekord
  • Personenverkehr: Keolis Deutschland wird zur Eurobahn
  • Corona-Krise: Betriebsleistung hat sich 2021 erholt
  • Güterverkehr: 88 Millionen Euro frisches Geld für DB Cargo
  • Infrastruktur: Neue Netzleitzentrale für die HGK

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VPI-Symposium 2022

Das 12. VPI-Symposium am 11. Januar 2022 stellt den aktuellen Stand der Entwicklung rund um die Digitale Automatische Kupplung in den Mittelpunkt. Wo stehen wir bei diesem Jahrhundertprojekt für Automatisierung, Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Schienengüterverkehr? Das digitale Symposium gibt ein Update zu den Entwicklungen des letzten Jahres. Was bewegt Wagenhalter, Verlader, EVU, Werkstätten beim Thema? Der VPI hat die unterschiedlichen Stakeholder befragt. ExpertInnen werden Rede und Antwort stehen zu den Themenfeldern Technik, Migration, Kosten/Nutzen und Finanzierung.

Veranstaltungsprogramm und Livestream finden sich hier.

Das Symposium wird erstmals simultan ins Englische übersetzt. Der VPI möchte damit auch internationalen InteressentInnen die Teilnahme ermöglichen.

PriMa Express 26/2021 erschienen

Themen sind u.a.:

  • Nahverkehr: DB Regio, National Express und Vias Rail übernehmen Abellio-Linien
  • Güterverkehr: Wettbewerbsbahnen gleichen Delle von 2020 aus
  • Infrastruktur: Netzbeirat vermisst Kundenfokus bei DB Netz
  • Bahnpolitik: EU will TEN-T-Netze reformieren
  • Digitalisierung: VGF führt „fliegenden Block“ ein

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Weitere Verträge zwischen ArcelorMittal und CFL cargo

ArcelorMittal und CFL cargo geben die Verstärkung ihrer Partnerschaft durch die Unterzeichnung eines neuen Vertrages bekannt, um den Schienenverkehr zwischen den ArcelorMittal-Produktionsstandorten in Luxemburg und den Gütertransport in ganz Europa zu verbessern.

Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung bekräftigen ArcelorMittal und CFL cargo ihre erfolgreiche Partnerschaft, die auf die Gründung von CFL cargo im Jahr 2006 zurückgeht. Die von den entsprechenden Verträgen abgedeckten Dienstleistungen umfassen den Transport von Rohstoffen zu den wichtigsten Produktionsstandorten in Luxemburg, den internen Transport zwischen und an diesen Produktionsstandorten sowie die Lieferung fertiger Langprodukte in Europa über das Einzelwagenladungsnetz. Die Bereitstellung des angepassten Wagenparks für den Transport von Stahllangprodukten, einschließlich der Reparatur- und Wartungsleistungen, ist ebenfalls Bestandteil der Vereinbarung.

Beide Partner sind überzeugt, dass diese Kooperation den Schienenverkehr weiter vorantreiben und so einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen leisten wird.

Laurence Zenner, CEO von CFL cargo: „Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit ArcelorMittal zu stärken. Unser Angebot an Schienenverkehrslösungen, als nahtloses und nachhaltiges Transportmittel in ganz Europa, trägt dazu bei, CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Unsere Partnerschaft zeigt auch, wie die Integration von Schienendienstleistungen in industrielle Produktionsstandorte dazu beisteuern kann, deren Verarbeitungskapazität zu erhöhen. Darüber hinaus hat diese Zusammenarbeit den Grundstein für die Entwicklung energieeffizienterer Schienenlösungen für den Transport der Endgüter auf wichtigen Schienenverkehrskorridoren gelegt.“

Roland Bastian, Head of country ArcelorMittal Luxembourg: „Die Schiene ist ein wichtiger Faktor bei der Diversifizierung unserer logistischen Mittel, um unsere Industriestandorte mit Rohstoffen zu versorgen und unsere Lieferungen von Fertigprodukten zu verwalten. Sie hat den Vorteil, hinsichtlich der CO2-Emissionen gut aufgestellt zu sein und passt somit perfekt in unsere CSR-Strategie. Die Erneuerung dieser Partnerschaft spiegelt das gemeinsame Interesse unserer beiden Unternehmen und unseren gemeinsamen Wunsch wider, nach wettbewerbsfähigen, flexiblen und effizienten Logistiklösungen zu streben.“

Neuordnung der Eisenbahner-Ausbildung

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Branchenverband für derzeit 639 Unternehmen des öffentlichen Personen- und des Schienengüterverkehrs, begrüßt den auf seine Initiative und unter seiner Mitarbeit erzielten Abschluss der Arbeiten bei der Neuordnung der dualen Berufsausbildung im Eisenbahnbereich.

„Der Branchenverband hat mit seinen Partnern in nur zwölf Monaten erfolgreich bewiesen, dass die Branche den Wandel aktiv begleitet und innovative, zukunftsgerichtete Berufsformate in kürzester Zeit weiterentwickeln kann. Die neugeschaffenen Ausbildungsberufe bei der Eisenbahn bieten Nachwuchskräften abwechslungsreiche Jobperspektiven in der klimafreundlichen Mobilität. Mit der reformierten Berufsausbildung, die zum August 2022 beginnt, können die Auszubildenden ihr Berufsleben mit den Schwerpunkten Lokführer und Transport oder in der Zugverkehrssteuerung starten“, so VDV-Vizepräsident Joachim Berends.

Neben der inhaltlichen Neuausrichtung werden künftig die Digitalisierung und der Einsatz neuer Techniken von größerer Bedeutung sein. Für die Neuordnung wurde die Prüfung durch die Ministerien heute beendet. Der formale Abschluss des Verfahrens wird mit dem Erlass der Verordnung Anfang 2022 erwartet.

Mit der Neuordnung Zahl der Auszubildenden steigern
„Ziel ist es, mit dieser Neuordnung die aktuelle Zahl von 1.557 Auszubildenden branchenweit zu steigern, um dem drängenden Personalbedarf bei den Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen erfolgreich zu begegnen. Denn diese Zahl ist nicht ausreichend, gerade mit Blick auf die Zielstellungen, wie sie im Koalitionsvertrag auf Bundesebene für die Schiene formuliert sind“, so Berends. „Die Branche steht hier in der Verantwortung.“ Zu Beginn der dreijährigen Ausbildung erlernen die Auszubildenden zunächst berufsübergreifende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die allgemein für die Tätigkeit im Eisenbahnbereich benötigt werden. Im Anschluss erfolgt die Spezialisierung.

Spezialisierungen für die Lok oder im Stellwerk
„Wir fahren da jetzt zweigleisig: Die Tätigkeitsprofile für Triebfahrzeugführer und im Bereich Fahrweg haben sich auseinanderentwickelt und lassen sich nicht mehr in einem einzigen Ausbildungsberuf darstellen. Mit zwei gesonderten Ausbildungen können die Kenntnisse und Fertigkeiten – etwa bei digitalen Simulationen – künftig zielgerichteter auf die Lernenden und deren Arbeitsgebiete abgestimmt werden“, so der VDV-Vizepräsident. Als Eisenbahner im Betriebsdienst Lokführer und Transport (m, w, d) steuern sie künftig Triebfahrzeuge für den Personen-, Güter- und Rangierverkehr. Während ihrer Ausbildung sind sie bereits mitverantwortlich dafür, ob alle Geräte und Instrumente des Zuges reibungslos funktionieren. Zum Einsatz kommen hierbei die neuesten IT-gestützten Techniken in den Fahrzeugen. Die duale Ausbildung als Eisenbahner (m, w, d) in der Zugverkehrssteuerung sorgt für das Rüstzeug für die künftigen sicheren Weichensteller.

Berufsausbildung gegenüber Studium aufwerten
Vom ersten Tag an erlernen die Auszubildenden, wie Gleisanlagen aufgebaut und Bahnübergangssicherungsanlagen bedient werden, wie Züge gebildet werden und welche Voraussetzungen für die Betriebssicherheit vorliegen müssen. Aufgrund der hohen Komplexität im Schienennetz gelangt die modernste Informationstechnologie zum Einsatz. Der Personalbedarf bei den Eisenbahnen ist auch in der Pandemie unverändert hoch. In der aktuellen branchenweiten VDV-Personalumfrage gaben 62 Prozent der teilnehmenden Eisenbahnen an, dass ihr Personalbedarf im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat, bei 38 Prozent blieb er unverändert; abnehmenden Personalbedarf verzeichnete keine Bahn. „Die Perspektiven der angehenden Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sind angesichts des Personalbedarfs glänzend. Auch wenn die Verdienstmöglichkeiten im Branchenvergleich überdurchschnittlich sind, müssen wir diese Ausbildungen stärker wertschätzen. Sie sind entscheidend für unseren Erfolg als Branche“, so Berends abschließend.

Quelle: VDV; Foto: Deutsche Bahn AG/Dominic Dupont

VPI-Symposium 2022

Das 12. VPI-Symposium am 11. Januar 2022 stellt den aktuellen Stand der Entwicklung rund um die Digitale Automatische Kupplung in den Mittelpunkt. Wo stehen wir bei diesem Jahrhundertprojekt für Automatisierung, Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Schienengüterverkehr? Das digitale Symposium gibt ein Update zu den Entwicklungen des letzten Jahres. Was bewegt Wagenhalter, Verlader, EVU, Werkstätten beim Thema? Der VPI hat die unterschiedlichen Stakeholder befragt. ExpertInnen werden Rede und Antwort stehen zu den Themenfeldern Technik, Migration, Kosten/Nutzen und Finanzierung.

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Das Symposium wird erstmals simultan ins Englische übersetzt. Der VPI möchte damit auch internationalen InteressentInnen die Teilnahme ermöglichen.

Bahnbranche sichert halbe Million Arbeitsplätze

Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung (DZSF) beim Eisenbahn-Bundesamt hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) umfassend untersuchen lassen, welche Beschäftigungswirkung der Bahnsektor entfaltet. Es ist der erste fundierte Überblick über die unmittelbare und mittelbare Beschäftigung in diesem Bereich.

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VPI-Symposium 2022

Das 12. VPI-Symposium am 11. Januar 2022 stellt den aktuellen Stand der Entwicklung rund um die Digitale Automatische Kupplung in den Mittelpunkt. Wo stehen wir bei diesem Jahrhundertprojekt für Automatisierung, Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Schienengüterverkehr? Das digitale Symposium gibt ein Update zu den Entwicklungen des letzten Jahres. Was bewegt Wagenhalter, Verlader, EVU, Werkstätten beim Thema? Der VPI hat die unterschiedlichen Stakeholder befragt. ExpertInnen werden Rede und Antwort stehen zu den Themenfeldern Technik, Migration, Kosten/Nutzen und Finanzierung.

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Quelle/Grafik: VPI