Die Digitalisierung im Bahnsektor tritt in eine entscheidende Phase ein: Nach Pilotprojekten rücken skalierbare Anwendungen in den Fokus. SCI Verkehr sieht darin einen zentralen Hebel zur Steigerung von Kapazität und Effizienz im bestehenden Netz.

Maria Leenen betont, dass Digitalisierung zur Voraussetzung wird, um steigende Komplexität und Nachfrage zu bewältigen. Volker Hentschel verweist zugleich auf hohe Investitionsbedarfe und deutliche regionale Unterschiede zwischen neuen Systemen in Asien und gewachsenen Netzen in Europa.

Die MultiClient-Studie „Digital Solutions in the Railway Sector 2026: Market Potential and Outlook“ zeigt drei Trends:
• Datenbasierte Steuerung, automatisierte Betriebsprozesse und digitale Instandhaltung erhöhen die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur.
• Fragmentierte Systeme, lange Investitionszyklen und Regulierung bremsen – zugleich kündigt sich ein Wendepunkt durch steigende Investitionen an.
• Integrierte, plattformbasierte Lösungen gewinnen an Bedeutung und verknüpfen Planung, Betrieb und Instandhaltung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Studie richtet sich an Eisenbahnverkehrsunternehmen, Infrastrukturmanager, Investoren und Anbieter digitaler Lösungen und liefert eine fundierte Einordnung des globalen Rail-Digitalmarkts.

Quelle/Grafik: SCI Verkehr