Bahn-Chef Grube will die Tochterunternehmen Arriva und Schenker wegen der Brexit-Situation vorerst nicht an die Börse bringen.

 

Foto: DB AG

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Ursprünglich wollte die Deutsche Bahn bis zu 45 Prozent ihrer britischen Tochter Arriva an die Börse in London bringen. Zusammen mit dem Teilverkauf der internationalen Logistiksparte Schenker sollte das 4,5 Milliarden Euro für ein groß angelegtes Investitionsprogramm einbringen. „Durch den Brexit hat sich die Welt leider grundlegend verändert“, so Grube nun gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies dabei auf die Abwertung des britischen Pfunds: „Wir würden also Geld aus dem Fenster werfen – und ein solches Handeln wäre töricht.“