Der sächsische Staatssekretär für Verkehr, Roland Werner, nimmt ab heute an den so genannten „TEN-T Days“ der EU in Tallin teil. Bei der dreitägigen Veranstaltung zum Transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T) geht es um die künftige Ausgestaltung der Verkehrswege innerhalb der EU. Staatssekretär Werner wird in Tallin Vertreter der Europäischen Kommission und der TEN-T Agency zu Gesprächen treffen.

Ein wichtiges Thema wird dabei der geplante Ausbau der Eisenbahnstrecke Berlin – Dresden – Prag für den Hochgeschwindigkeitspersonenverkehr und als leistungsfähige Güterverkehrsverbindung sein. „Mit einer Tunnel-Neubaustrecke durch das Erzgebirge kann die Reisezeit zwischen Dresden und Prag auf eine gute Stunde halbiert und gleichzeitig das Elbtal vom Durchgangsverkehr und Lärmbelastung entlastet werden. Die Unterstützung der EU-Kommission gerade für grenzüberschreitende Projekte stärkt uns auf dem Weg zur Realisierung dieses für Sachsen so wichtigen Projekts“, so Staatssekretär Roland Werner.

Mit dem Ausbau würde zudem ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Schienenverbindung in Richtung Südosteuropa geleistet. Für einen möglichen Planungsbeginn durch die Deutsche Bahn AG ist die Aufnahme der Bahnneubaustrecke Dresden-Prag in den Bundesverkehrswegeplan 2015 Voraussetzung. Der Freistaat Sachsen hat deshalb dieses bedeutende Eisenbahninfrastrukturvorhaben zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans angemeldet.

(SMWA)