Die SBB wird in einer Petition der Organisationen „Fastenopfer“, „Brot für alle“ und „Partner sein“, aufgefordert, Verantwortung bei der Beschaffung von Kleider und Uniformen zu übernehmen. Die SBB weist diesen Vorwurf als ungerechtfertigt zurück. Das Unternehmen verfolge eine faire und verantwortungsvolle Einkaufspolitik und setze sich neben sozialen Standards auch für die Einhaltung von ökologischen Aspekten ein, teilt SBB heute mit.

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen werden laut SBB durch die drei Organisationen auch Arbeitsbedingungen der Kleiderindustrie in Bangladesch genannt. Die SBB teilt mit, dass sie keine Kleider für die SBB in Bangladesch produziert oder von dort beschafft.

Im Frühjahr 2014 finden zwischen SBB und der Fair Wear Foundation FWF Gespräche über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit statt. Ein Hürde bestehe jedoch darin, dass FWF die Audits von BSCI nicht akzeptiert. Die SBB erachte es deshalb als fragwürdig, wenn aufgrund unterschiedlichen Auffassungen zweier Labels, die SBB mit ihrer nachhaltigen, fairen und verantwortungsvollen Einkaufspolitik öffentlich diskreditiert wird.

(SBB)