Vom 14. bis 16. September 2012 konnten in Magdeburg mehr als 60 Kunden und Nahverkehrs-Experten im sogenannten Zuglabor der Deutschen Bahn (DB) die Ausstattung eines Nahverkehrszugs testen. Ziel ist es, mit den Fahrgästen aktiv Innovationen und Zukunftslösungen für Nahverkehrszüge zu entwickeln.

„Der Nahverkehrsmarkt braucht den Dialog mit den Kunden, denn nur so können wir dauerhaft die Attraktivität der Schiene erhöhen“, so Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG. „Mit den Erkenntnissen
aus den Zuglaboren können wir den Fahrzeugherstellern wie den Bestellern von Nahverkehrsleistungen wichtige Impulse geben und neue Möglichkeiten eröffnen, die Wünsche der Fahrgäste bei der zukünftigen Gestaltung von
Nahverkehrszügen zu berücksichtigen.“

Im Mittelpunkt der Zuglabor-Tests steht das individuelle Empfinden der Fahrgäste im Zug, das von Marktforschern beobachtet und analysiert wird. Die Tester bewerten dabei das aktuelle Angebot, geben Anregungen zu
Verbesserungen und testen auch neue Komponenten innerhalb des Zuges.
In Magdeburg prüften sie in kleinen Gruppen einen Doppelstockwagen. Dabei wurde ein typischer Reiseablauf nachgestellt: Vom Einstieg über die Sitzplatzeinnahme bis hin zur Toilettennutzung. Auch die Mehrzweckräume und
die Ausstattung der 1. und 2. Klasse wurden einer kritischen Bewertung unterzogen.

Im nächsten Jahr wird der Service im Zug im Mittelpunkt der Kundenbewertung stehen.

(Quelle: Deutsche Bahn)