Das Süddeutsche Zeitung Magazin berichtet in der heute erschienen Ausgabe über gravierende Sicherheitsmängel bei der Deutschen Bahn. Es geht dabei um Arbeiter, die bei Arbeiten an Oberleitungen durch Hochspannung getötet wurden. Das SZ Magazin schreibt, die Deutsche Bahn habe dieses „massive Sicherheitsproblem jahrelang ignoriert“.

Die Deutsche Bahn sieht sich in diesem Zusammenhang zu einer Stellungnahme veranlasst: Sicherheit ist bei der Deutschen Bahn oberstes Gebot, dem hat sich alles unterzuordnen. Im Ergebnis hat sich die Bahn als sehr sicheres Verkehrsmittel bewährt. Um diese Sicherheit zu gewährleisten, verfügt die Bahn über ein umfangreiches Richtlinienwesen. Dieses unterliegt ständiger Bewertung und Überprüfung, teilte das Unternehmen heute mit.

Der in den Medien geschilderte Fall sei Gegenstand eines umfassenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens gewesen. Die Staatsanwaltschaft Hannover sei zu dem Ergebnis gekommen, dass bei der DB kein regel- und pflichtwidriges Verhalten festgestellt werden konnte. Das Verfahren sei zwischenzeitlich eingestellt worden und dies von der Generalstaatsanwaltschaft Celle bestätigt.
(red/DB)