Entgegen den Zusicherungen, dass der Schienenverkehr für die Bürger in Friesland wieder uneingeschränkt verfügbar ist, steht jetzt fest, dass der größte Schienenersatzverkehr in der Geschichte der deutschen Eisenbahn mit dem Fahrplanwechsel nicht zu Ende geht. Auch im den Jahren 2013, 2014 und darüber hinaus werde es auf der Schiene zu Beeinträchtigungen für die Fahrgäste kommen. Das teilte die Nordwestbahn in Oldenburg jetzt mit. 

Die Fahrplanentwürfe der DB Netz AG, die die Schienen betreibt, liegen jetzt für das Jahr 2013 vor. Kurzfristig können Pendler und Fahrgäste also aufatmen, heißt es bei der Nordwestbahn. Doch schon Ende Februar 2013 stehen erneut Bauarbeiten an. Es bleibe „schwierig und kompliziert“: zum Beispiel werde an drei Abenden pro Woche die Strecke Rastede – Sande erneut gesperrt, statt Züge fahren Busse. In drei Phasen komme es zu Fahrzeitverlängerungen und zeitweisen Streckensperrungen. 80 Prozent der Züge fahren wieder, dennoch ist man bei der Nordwestbahn mit der Baustellenplanung ausgesprochen unzufrieden.

(Quelle: NWB)