Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) e.V. hat mit Michail Stahlhut einen Innovationsbeauftragten berufen. Der gebürtige Dortmunder wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei Freunden“ offiziell vorgestellt. Stahlhut plädierte beim Spätsommerabend des Netzwerks in Berlin dafür, erst die Produktionsprozesse zu optimieren, bevor hergebrachte Prozesse ungeprüft digitalisiert würden: „Niemand braucht neue Megaideen, die guten vorhandenen Ideen müssen mit Speed umgesetzt werden.“ Die Logistiker der Verlader müssten die Umsetzungsstärke des Sektors sehen.

Michail Stahlhut wurde 1966 in Dortmund geboren, nach einer sechsjährigen Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr hat er nach dem Studium des Bauingenieurwesen & Umwelttechnik an der TUHH mehrere Jahre zunächst bei der Gütersparte der Deutschen Bahn gearbeitet, bevor er im Bahnbausektor ein Eisenbahnunternehmen gründete. Weitere berufliche Stationen im Schienenverkehr waren bei Arriva Deutschland sowie zuletzt acht Jahre die SBB Cargo International AG. Auch sein neuer Arbeitgeber, die Hupac S.A. in Chiasso, ist besonders stark im europäischen Güterverkehr mit Schwerpunkt zwischen Nordsee und Norditalien engagiert.

Foto: Ti-Press / Pablo Gianinazzi