Das Bundeskabinett hat heute die vom Verkehrsministerium (BMVBS) vorgelegte Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung beschlossen, teilte das Ministerium heute mit. Im ihrem Energiekonzept hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, 40 Prozent des Endenergieverbrauchs im Verkehrsbereich bis 2050 einzusparen. Den Angaben zufolge ist der Verkehr in Deutschland heute für rund 30 Prozent des Energieverbrauchs und für rund 20 Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Zudem sei er noch zu über 90 Prozent vom Erdöl abhängig, heißt es aus dem BMVBS.

Zu den Ergebnissen der Beratungen über das Energiekonzept gehört unter anderem, dass sich das BMVBS weiter für den Erhalt der Ausgleichsregelung bei der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes einsetzen wird, um die Wettbewerbsfähigkeit des elektrisch betriebenen Schienenverkehrs nicht zu gefährden.

„Der heutige Kabinettsbeschluss ist nicht das Ende des Prozesses. Vielmehr wird die Tür aufgemacht zu einer ´lernenden Strategie`. In diesem Rahmen soll in Zukunft die weitere Entwicklung analysiert, das entstandene Netzwerk genutzt und auf Innovationen und neue Entwicklungen reagiert werden können“, so Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

(PM BMVBS)