Die von European Rail Freight Association (ERFA) vertretenen neuen Bahnunternehmen sind besorgt über die Tendenz zur Remonopolisierung im Eisenbahnmarkt. Die Politik müsse das 4. Eisenbahnpaket vorantreiben, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, damit kleinere, unabhängige Bahnen zum Wachstum der Schiene beitragen können, fordert der Verband, der 70 Eisenbahnverkehrsunternehmen mit 15.000 Arbeitsplätzen vertritt in einer aktuellen Mitteilung.

Julia Lamb, neue Generalsekretärin der ERFA, kommentiert in der aktuellen Ausgabe des Privatbahn Magazins dezidiert die aktuelle europäische Bahnpolitik. „ERFA weigert sich zu glauben, dass ein Europa, dass von einer Handvoll mächtiger Bahnbetreiber dominiert wird, den Kunden oder der Umwelt zugute kommen wird, insbesondere in langfristiger Sicht“, schreibt Lamb. Ihre Forderungen an das neu gewählte EU-Parlament:

  • strikte und transparente Finanzstrukturen
  • Unabhängigkeit des Infrastrukturmanagers von allen Betreibern
  • ein für neue Betreiber wirklich offener Markt

Den kompletten Kommentar der ERFA-Chefin lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Privatbahn Magazins – seit15. Juli im Bahnhofsbuchhandel, schon eine Woche früher bequem per Abo. Weitere Informationen und Bezugsquellen: www.privatbahn-magazin.de.

(ERFA/red)