Vor dem Hintergrund des gestern von der Monopolkommission veröffentlichten Sondergutachtens „Bahn 2013“, in dem festgestellt wird, dass die Wettbewerbssituation auf dem Eisenbahnmarkt nach wie vor unbefriedigend ist, fordert der Verband mofair Bundesrat und Bundestag auf, ihre Bemühungen um einen Kompromiss zum Eisenbahnregulierungsgesetz zu verstärken.

„Es ist die vornehme Aufgabe des Vermittlungsausschusses Kompromisse finden, “ sagte Wolfgang Meyer, Präsident von mofair, des Verbandes der wettbewerblichen Verkehrsunternehmen auf Schiene und Straße.  Kompromisse seien im Sinne der Fahrgäste und der Verkehrsunternehmen erforderlich und möglich. „Die Mitglieder des Vermittlungsausschusses müssen sich ihrer Verantwortung stellen“, so Meyer.

„Der Vermittlungsausschuss sollte sich für das Machbare entscheiden“, sagte der mofair-Präsident. „Keine Kompromisse zu suchen und das Gesetz scheitern zu lassen, schadet dem Wettbewerb, den Verkehrsunternehmen und nicht zuletzt den Fahrgästen, für die Veranstaltung Eisenbahn überhaupt stattfindet.“

Der Vermittlungsausschuss wird sich am 26. Juni mit dem Gesetzentwurf befassen.

(mofair)