Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat vor kurzem  die Eckpunkte für die Mobilitätsstrategie 2030 vorgelegt. Dabei geht es um die große Frage, wie Mobilität in Brandenburg bis zum Jahr 2030 gestaltet werden soll. Das vorgelegte Eckpunktepapier beschreibt die Handlungsfelder. 2016 ist ein Beteiligungsprozess mit Workshops und einer Online-Konsultation vorgesehen, teilt das Ministerium mit.

„Wir müssen unterschiedliche Entwicklungen unter einen Hut bringen“, sagte Schneider. „Das Berliner Umland wächst, andere Regionen des Landes schrumpfen. Mobilität ist für uns außerdem mehr als nur Verkehr. Wer nicht mobil sein kann, hat schlechteren Zugang zum wirtschaftlichen, politischen und sozialen Leben.“

Die Mobilitätsstrategie dient als Kompass und soll die Richtung zeigen, wie Mobilität bis zum Jahr 2030 organisiert sein soll. Sie ist daher oberhalb konkretisierender Fachplanungen wie zum Beispiel Bedarfsplänen oder Einzelprojekten angesiedelt.

(MIL; Bild: MIL_Hoffotografen)